Grün, Weiß, Rot – Boliviens Lagunen erstrahlen in italienischen Nationalfarben. Der bunte Teil (2) der Lagunenroute!

Vorbei geht es am Arbol de Piedra, einem von Sandstürmen geformten Stein, der aussieht wie ein Baum. Schon um 13 Uhr erreichen wir die Laguna Colorada. Sie ist blutrot auf Grund von Algen und Plankton, die in dem flachen, mineralreichen Gewässer gut gedeihen. Am Rand scheiden sich Salzablagerungen ab, die aussehen wie Eisschollen. Hier müssen wir auch den lächerlichen hohen Eintrittspreis für den Park von mehr als 15 Euro pro Person – in Bolivien eine Menge Geld – abdrücken. Wofür?, fragen wir uns mehrfach. Es gibt keinerlei Beschilderung, dafür aber 1000 Kreuzungen (ohne GPS und openstreetmap für uns unvorstellbar), keinen einzigen Mülleimer oder Möglichkeit seinen Müll abzugeben, die Straßen sind in einem miserablen Zustand, obwohl es Geräte wie Bagger und Walzen gibt, die untätig auf ihren Parkplätzen stehen und in Bezug auf Tier und Umweltschutz war für uns auch Nichts ersichtlich, eher im Gegenteil. Es wird offensichtlich Tausenden von Jeeps jeden Tag erlaubt, hier durchzubrettern. Im ersten Dorf direkt am Nordende der Lagune, sind dann unerwarteter Weise alle Refugios geschlossen. Es ist Día de todos santos, Allerheiligen, und die Familie, die die Refugios betreut, ist spontan ausgeflogen. So scheint es, denn niemand weiß davon, auch nicht die Jeepfahrer, die ihre zahlreichen Touristen unterbringen müssen. So beeilen wir uns zur nächsten hospedaje am Südwestende zu kommen, bevor dort alles belegt ist.

zu deitsch Stoabaum

zu deitsch Stoabaum

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warum eigentlich nicht roja?

warum eigentlich nicht roja?

 

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Weitere 15 km geht es also an der Lagune entlang bei stärkstem Gegenwind auf einer sandigen Schotterpiste… ! Toto schiebt etwas schneller und hat so Zeit sich mit vier Bauarbeitern zu unterhalten, die eigentlich Steine für ein neues Gebäude suchen sollen, allerdings sitzen drei lieber Coca-kauend im warmen Fahrerhäuschen und der vierte legt alle zehn Minuten pro forma einen Stein auf die Ladefläche. Die bolivianische Arbeitsmentalität ist wirklich atemberaubend. Sie sind aber sehr nett und interessieren sich für unsere Räder. Leider gehen sie auf das Tauschangebot zwei Räder gegen dicken MAN-Truck nicht ein…

Am frühen Nachmittag kommen wir endlich an und finden auch noch problemlos ein Zimmer. Allerdings einen Schlafsaal, wo zum Glück nur die sympathische Lisbeth aus den Niederlanden/Australien wohnt. Meine Kopfschmerzen sind zum ersten Mal richtig weg. 4300m machen anscheinend den Unterschied. Leider wird uns in der Nacht dann noch ein bolivianisches Pärchen aus La Paz beehren. Ich stelle schon beim Reinkommen des zu allem Überfluss auch noch bescheuerten und redefreudigen Dickerchens die Diagnose „OSA – obstruktive Schlafapnoe“. Und wie recht ich habe. Erstens kommen sie zwei Stunden nach Zapfenstreich lärmend und laut plappernd rein und dann ertönt wohl nach wenigen Minuten das Sägewerk. Plus, Madame hat anscheinend ihre Tabletten gegen die Höhenkrankheit vergessen und raschelt später noch einmal eine Stunde mit den Blistern herum, nicht ohne Toto dabei mehrfach direkt ins Gesicht zu leuchten. Lisbeth deutet mehrfach durch aggressives Ausatmen ihr Missfallen an, Toto macht kein Auge zu, aber ich schlummer wie ein Baby und schaue am nächsten Morgen erstaunt in zwei zerknautscte Gesichter, die mir erzählen, dass er tatsächlich die GANZE NACHT geschnarcht habe,

Nun steht eine Entscheidung an: Der nächste Campingplatz liegt auf 4900 m bei dem Geysirfeld „Sol de Mañana“. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass wenn wir da übernachten, das Ganze mit einer Krankenwagenfahrt für mich endet und Toto in seinem dünnen Schlafsack erfriert. Dort zu übernachten schließen wir also aus. Die einzige Möglichkeit wäre hier an der Laguna Colorada einen Ruhetag einzulegen, um besser zu akklimatisieren. Erfolg ist fraglich und es würde Toto auch nicht wärmer machen. Dann gibt es die Möglichkeit zwei Tage in einem zu fahren, also hochzufahren und gleich wieder runter. Der Tag hinter den Geysiren sind nur 22km Abfahrt – das wäre also möglich. Allerdings sollen die Geysire in der Morgensonne am schönsten sein und das wollen wir schon sehr gerne sehen. Also bleibt nur noch die Möglichkeit, uns mit einem Jeep rauffahren zu lassen, um so schon am frühen Morgen oben zu sein und dann die Abfahrt mit dem Rad zu machen.

Gesagt getan – so kaufen wir uns kurzerhand für insgesamt 20 Dollar in zwei Jeeps und dann geht es um 5 Uhr morgens *hüstl*, so die offizielle Angabe, tatsächliche Abfahrt eher 5.45 Uhr (Grund: bolivianische Gemütlichkeit) innerhalb von einer dreiviertel Stunde hoch zu dem fauchenden Geysirenfeld. Das hätte auf dem Rad einen ganzen Tag gedauert, denn die Piste ist auch richtig schlecht.

Und wie beeindruckend es ist! Wir bereuen die Entscheidung keine Sekunde. Das hat sich gelohnt. Das Lichtspiel der aufgehenden Sonne mit dem Rauch ist tatsächlich am frühen Morgen am allerschönsten. Nach einer halben Stunde sind dann auch alle gestressten Jeeptouristen wieder weg und wir haben diesen wunderschönen Platz noch zwei Stunden für uns alleine, bis wir gemütlich die Abfahrt beginnen. Dort begegnet uns Kyu. Nein, nicht der Techniker von James Bond, sonst müsste er wohl nicht sein Rad der Berg hochschieben. Ein sehr netter und lustiger Kerl aus Südkorea mit einem riesigen Haufen Gepäck, der aus Ushuaia hergeradelt ist. Respekt, dass er so weit gekommen ist mit dem ganzen Graffel auf dem Rad.

Geysirfeld "Sol de Manana" - Morgensonne

Geysirfeld „Sol de Manana“ – Morgensonne

Laura wärmt sich am 85°C Wasserdampf

Laura wärmt sich am 85°C Wasserdampf

Jeeptouristen am Morgen

Jeeptouristen am Morgen

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Schattenfrau und GoPro am Stab - unser "Orden wider dem menschlichen Ernst"

Schattenfrau und GoPro am Stab – unser „Orden wider dem menschlichen Ernst“

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schön warm

schön warm

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Cobra 12 - die Radlerpolizei

Cobra 12 – die Radlerpolizei

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Feuerwehrmänner im Einsatz zur Rettung - Frontroller überlebt mit Rauchgasinhalation

Feuerwehrmänner im Einsatz zur Rettung – Frontroller überlebt mit Rauchgasinhalation

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juhu - blöde Räderfotos!

juhu – blöde Räderfotos!

kaum tauscht man Räder wirkt man gemorpht

kaum tauscht man Räder wirkt man gemorpht

Bereits um 11 Uhr kommen wir an der Laguna Chalviri und damit an dem Thermalbad an. Vor lauter Köpfen sieht man das Letztere aber gar nicht. Wir frühstücken erstmal, das hatten wir auf Grund des frühen Aufbruchs und der brutalen Kälte oben an den Geysiren (gut, dass wir dort nicht übernachtet haben!!) auf später verschoben. Unsere Geduld wird auf eine harte Probe gestellt, bis 15 Uhr kommen immer wieder Jeepladungen mit Touristenmassen an. Wir warten. Irgendwann sprechen uns zwei – nein, nicht fliegende, sondern rollende – Holländer an. Sie fahren seit 11 Jahren mit ihrem Campingwagen um die Welt. Wie cool! Außerdem stellen sie sich als cyclophil heraus und erzählen, dass sie immer anhalten wenn sie einen Radfahrer sehen und ihn mit allem Möglichen und Unmöglichen versorgen. Auch Kyu haben sie heute getroffen. Wie wahr diese Worte sind bekommen wir an diesem Nachmittag zu spüren. Schon nach kurzer Zeit kommt L., der seinen Namen nicht im Internet finden möchte, angestapft und sagt: „Was habt ihr denn da für Räder? Die sehen aus wie Kinderräder!“ Wir denken: „Was redet der Mann?“ Dann sagt er: „Und für Kinder haben wir immer was dabei – und zieht zwei riesige bunte Lollies aus der Tasche! :D. Kurze Zeit später kommt seine fröhlich-dynamische Frau G. angelaufen und verkündet: „Ihr müsst ja nicht mehr fahren heute, hier habt ihr Kaffee mit Rum – es darf gesungen und getanzt werden!“ Nach einem netten Plausch im endlich leeren und seeeehr heißen Pool laden sie uns noch in ihr Luxusgefährt ein.

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Laguna Chalviri – leider gibt es nicht so viele Fotos, da sich nun wegen der Kälte auch unser 2. komplett aufgeladener Kameraakku innerhalb von einer Stunde entleert hat

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Lolli für die Kinder!

Lolli für die Kinder!

Trotz der 11 Jahre sieht die Einrichtung aus wie unbenutzt. L. passt da auf wie ein Lux! Mit großen Augen bestaunen wir Gasherd, Heizung, Kühlschrank mit Gefrierfach und die zahlreichen Vorratsschränke. Wie schön wäre es, so etwas hinten auf dem Rad zu haben. Nach einem gemütlichen Bier gehen wir rüber in das Restaurant, um ein eher zähes Lamaschnitzel zu verspeisen. Der Besitzer lässt uns kostenlos auf dem Boden schlafen, da sollten wir natürlich was konsumieren. Nach dem Essen geht es wieder rüber zum Camper wo nun Kaffee, Tee und Schnaps serviert werden. Wie werden wir verwöhnt! Holländische Gastfreundschaft pur! Tausend Dank! Zum Ausklang zeigen sie uns dann noch fantastische Fotos von ihrer Antarktiskreuzfahrt, die sie letztes Jahr gemacht haben! Wirklich atemberaubende Bilder einer surrealen Landschaft! Riesige, blau schimmernde Eisberge, wo auch der Teil unter Wasser im klaren Wasser gut zu sehen ist. Riesige Wale direkt unter dem Kanu, Pinguine, Seerobben etc. Faszinierend! Sie sagen, dass sei das Beste, was sie in 11 Jahren gemacht hätten. Mit 4.000 Euro pro Nase leider etwas außerhalb unseres Budgets, aber man braucht ja auch noch Ideen für später…

Die Nacht ist mal wieder kurz, um 4 Uhr morgens wird gewerkelt in der Küche, um 5 Uhr die Technomusik aufgedreht, wir flüchten uns zum Sonnenaufgang in die heiße Quelle. Eine unfassbare Atmosphäre. Außentemperatur wohl um die -10°C, Beckentemperatur 40 Grad, der Pool dampft im Licht der aufgehenden Sonne, auf der anderen Seite des Himmels sind noch die Sterne zu sehen. Leider trägt aber die Beckentemperatur nicht gerade zum Aufwachen bei, sodass wir etwas matschig das Becken verlassen, frühstücken und sehr müde losfahren. Das Losfahren verzögert sich um eine halbe Stunde, da mein Bikini, den ich zum Trocknen an den Lenker gehängt hatte, leider festgefroren ist. So muss ich das Rad erstmal in die Sonne stellen, da ich Schalt- und Bremshebel nicht betätigen kann. Unerwartete Hindernisse!

Bad in den heißen Quellen am Morgen - ah... ein Traum

Bad in den heißen Quellen am Morgen – ah… ein Traum

Eisskulptur

Eisskulptur

Eine halbe Stunde nach Abfahrt zieht der stärkste Gegenwind auf, den ich jemals erlebt habe. Ich kann trotz guter Piste keinen Meter fahren. Bei starken Böen kann ich dann sogar nicht mal mehr schieben, es ist zum Verzweifeln. Normalerweise zieht der Wind immer erst am Nachmittag auf und nicht um 8.30 Uhr! Wir kämpfen uns hart in Richtung Pass. Toto nimmt irgendwann meine Backroller, weil ich so erschöpft bin, dass ich nur noch drei Meter ohne Pause schieben kann. Was für ein Wind! Patagonien muss fürchterlich sein! Irgendwann sind wir dann endlich oben und können den größten Teil der Abfahrt zur Laguna Blanca und Verde fahren. Eigentlich wollten wir heute direkt nach San Pedro de Atacama durchfahren, aber bei dem Wind verschieben wir das lieber noch einen Tag, auch wenn es erst 14 Uhr ist.

draußen hat es nämlich -10°C

draußen hat es nämlich -10°C

Stattdessen finden wir ein tolles, windstilles Plätzchen in einem verlassenen Gebäude an der Laguna Blanca. Ihr Namen hat sie daher, dass sie den größten Teil des Jahres zugefroren ist. Doch wir sind schon weit genug weg vom Äquator, dass es hier wieder Temperatur-Unterschiede zwischen Sommer und Winter gibt. Deswegen hatten wir auch nie die von anderen Radfahrern angekündigten -20°C in der Nacht. So schimmert die Laguna Blanca anstatt weiß eher türkis – der benachbarten Laguna Verde ähnlich. Wir machen einen ausgedehnten nachmittäglichen Spaziergang zu den Flamingos der Laguna Blanca und dann zur Laguna Verde. Letztere friert im Gegensatz zu ihrer Nachbarin normalerweise nicht zu, auf Grund ihrer hohen Mineralkonzentration und der exponierten Lage, durch die der Wind die Oberfläche immer in Bewegung hält. So bleibt sie flüssig bei Temperaturen bis zu unter -21°C. Flamingos gibt es hier keine. Der Spaziergang ist sehr schön und wir freuen uns, dass wir uns doch noch mehr Zeit gelassen haben.

Laguna Verde

Laguna Verde

Laguna blanca

Laguna blanca

so gerne hätten wir euch gebraten

so gerne hätten wir euch gebraten

Flamingo-Formationsflug

Flamingo-Formationsflug

Zeltplatz Laguna Blanca

Zeltplatz Laguna Blanca

Besonders beeindruckend auch am nächsten Morgen, die andere Farbe der Laguna Verde zu sehen. Sie wird nämlich erst um 9 Uhr morgens grün. Vorher ist sie eher ein schwärzlicher See, in dem sich die umliegenden Berge spiegeln. Bis kurz vor der bolivianischen Grenze werden wir vom Wind verschont, doch dann frischt er wieder auf. Zum Glück sind es nach der Grenze nur noch fünf Kilometer bis zur asphaltierten Hauptstraße und damit der Abfahrt…

Laguna Verde am nächsten Morgen, eher Laguna Negro

Laguna Verde am nächsten Morgen, eher Laguna Negro

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morgens an der zugefrorenen Laguna Blanca

morgens an der zugefrorenen Laguna Blanca

Kurz vor der Grenze dann unser einziges negatives Jeep-Erlebnis – mit deutschen Rentnern. Ich denk ich spinn. „Aktivreisen“ steht auf dem Schild hinter der Windschutzscheibe. Der Jeep hält DIREKT neben mir an, macht kein Fenster runter sondern steht da einfach. Ich gucke verwirrt dahin und schon sehe ich sechs Kameraobjektive, die an die Scheibe gepresst werden. Was geht ab?? Sehe ich aus wie ein scheiß Flamingo, den man einfach fotografieren kann? Die haben schöne Fotos von meinem Mittelfinger bekommen. Aber die Rentner waren so fehlsichtig, das haben die gar nicht gesehen. JEDE Nation hat es bis jetzt geschafft vorher zu fragen wenn sie ein Foto wollen. Nur die deutschen Rentner schaffen das nicht! Aber es geht weiter: zweiter Jeep Aktivreisen, hält wieder an. Ich bin schon geladen, aber nein diesmal geht die Scheibe runter und der Fahrer sagt Hola. Ich denke, oh der 2. Jeep kann sich benehmen. Schaue hin und sage, Hola. Weit gefehlt! Das Hola des Fahrers, war eher als Miez, Miez, Kätzchen, schau mal her zu verstehen. Kaum schau ich nämlich hin hör ich schon Klick, Klick, Klick. Keiner der scheiß deutschen Rentner hat sich die Mühe gemacht Hallo zu sagen oder EVENTUELL vielleicht vorher zu fragen bevor man das Objektiv auf das Tier da draußen hält. Man hab ich die angebrüllt! Leider hat das niemand zur Kenntnis genommen, außer der Fahrer, der mit einem bisschen Glück aber vielleicht deutsch spricht bei so einer Edelrentnerreise und es verstanden hat. Alle anderen waren zu sehr damit beschäftigt ihre Kamera zu checken, ob sie einen guten Schuss von „der Wilden“ da draußen bekommen haben. Der Fahrer hat zumindest kapiert – ob er genau verstanden hat oder nicht – dass der Tiger da draußen gerade ausrastet und ist schnell mit durchdrehenden Reifen davon gefahren. Toto meint, es sei doch Trost genug, dass sich zwölf fette Rentner im Jeep – wahrscheinlich mit Sauerstoffflasche – als Aktivreisende bezeichnen und ihr Leben so langweilig ist, dass sie Fotos von Radfahrern als Abenteuer betrachten.

Der bolivianische Grenzbeamte ist dann sehr nett und interessiert an unserer Reise und erhebt entgegen aller Ankündigungen KEIN Schmiergeld. Positiv überrascht verlassen wir Bolivien mit einem sehr guten Gefühl. Etwas leid tut es uns, dass wir auf der Flucht von der Regenzeit durch dieses Land so durchgehetzt sind und kaum etwas gesehen haben. Wir müssen auf jeden Fall nochmal wiederkommen, um Sucre, Potosí, den Dschungel, etc. zu entdecken.

Auf dem langersehnten Asphalt geht es dann mehr als 2000 Höhenmeter ins Tal in die Atacamawüste. Nach ein paar Kurven am Anfang läuft die Straße einfach senkrecht hinunter. Große Schilder, Sicherheitsspuren und Asphalt wie ein Babypopo überzeugen uns davon – Chile ist ein anderes Land! Beeindruckende Blicke bieten sich uns auf den „riesigen Schutthaufen“ wie Toto die Wüste nennt. Unten müssen wir uns erstmal ausziehen, denn es ist HEISS! Welch unbekanntes Gefühl! Über 30 Grad. Wir wissen sofort, hier bleiben wir erstmal ein paar Tage um aufzuwärmen und alles zu essen, was wir wollen.

Grenzposten von Bolivien

Grenzposten von Bolivien

wer dieses Schild sieht, ist erlöst: ASPHALT IN SICHT !!!

wer dieses Schild sieht, ist erlöst: ASPHALT IN SICHT !!!

Abfahrt nach San Pedro .... wusch!

Abfahrt nach San Pedro …. wusch!

Fazit der Lagungenroute: Es ist super, super schön, atemberaubend und zu Recht berühmt!! Selbst dirtroad-Muffel wie wir sagen: Es lohnt sich wirklich!!! Die ungewöhnliche und abwechslungsreiche Wüstenlandschaft, die vielfarbig schimmernden Lagunen, die zahlreichen Flamingos, die fauchenden Geysiere und die wohltuenden heißen Quellen entschädigen für die wirklich schlechten Straßen und die fehlende Infrastruktur!

Zur aktuellen Karte

Mehr Bilder von der Lagunenroute

Gute, doch etwas veraltete Beschreibung der Lagunenroute von tour.tk

Unser update dazu

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