Die etwas andere Seite von La Paz – Grundschule, Gefängnisse, Garantie-Gnatsch und Gasa de Ciclistas

Alberto und Lucy helfen uns die Räder und Taschen in den ersten Stock hieven und wir wissen sofort, dass dies wieder eine casa ist, die ihren Namen verdient. Es gibt ein ziemlich gemütliches Wohnzimmer, eine gut eingerichtete Küche und viele Schlafplätze eine Etage höher. Das Haus liegt perfekt zentral in La Paz zwischen Touristen- und Businessdistrict. Der Inhaber Christian ist für länger außer Haus, aber er wohnt sowieso gar nicht dort, sondern die Wohnung ist allein für Radler und wird mehr oder minder selbst von ihnen verwaltet. Dafür kostet diese casa auch offiziell 20 Bolivianos, also 2,10 Euro pro Nacht und Nase. Wir wärmen uns erstmal bei einer Tasse Tee auf und freuen uns danach sehr, als mit Quique noch ein weiteres bekanntes Gesicht auftaucht.

Mit dem Schmuddelwetter des Empfangs haben wir gar keine rechte Laune außer Haus zu treten, aber tun es schließlich doch, um uns großzügig mit Luxusartikeln (für Reiseradler) wie Müsli, Joghurt, Marmelade und Zimtschnecken aus der exildeutschen „Kuchenstube“ einzudecken. Aus dem Supermarkt kommend ist der Himmel dann aufgerissen und wir lassen uns die Chance natürlich nicht nehmen, das Zentrum ein wenig zu erkunden. Die Stadt ist gigantisch und liegt in einem Talkessel umgeben von bewachenden Schneegipfeln. Das eigentliche touristische Zentrum ist ganz anders als bei den Kolonialstädten zuvor kein homogen erhaltenes Altbauviertel, sondern ein eher modern, chaotisch und  – nüchtern betrachtet – hässliches Straßengewirr. Das eigentlich koloniale Zentrum mit der Plaza de Armas liegt gegenüber dem was einst der Stadtfluss war und heute vierspurige Stadtautobahn ist – mit dem ungenießbar verdreckten Fluss in Tunneln darunter.

Am nächsten Tag lassen wir uns von der hervorragenden free walking tour La Paz das Ganze noch einmal genauer erklären. Los geht es am sagenumwobenen Knast „San Pedro“. Hier sitzen 2500 Insassen – von 8 (!) Wärtern bewacht – und büßen für ihre Taten. Das Gebäude liegt mitten im Zentrum und ist von außen unspektakulär. Früher allerdings war es möglich – dank eines findigen Insassen – das Gebäude von innen bei dubiosen Führungen zu erkunden, die gerne auch mal Kokainkonsum, Vergewaltigungen, Raub oder Drinnenbleiben nach sich zogen. Heute sind diese Scherze untersagt, allerdings versuchen immer noch zahllose Gringos mit Tricks („Ich bin Missionar!“, „Ich möchte Herrn Sanchez besuchen“, „Oops, mir ist da wohl ein 10$ Schein runtergefallen“) hineinzukommen. Angeblich müssen die Häftlinge ihre Zelle selbst bezahlen und die Preise variieren zwischen 20 Bolivianos pro Monat in der Fünferzelle „Sardine“ bis hin zu 5000 Euro pro Monat für die Suite mit Jaccuzi, Flachbildfernsehern  und – ungewöhnlich für ein Gefängnis – eigenem Ausgang zu jeder beliebigen Zeit. So ist das Gefängnis in acht verschiedene Bezirke unterteilt die von demokratisch gewählten Gefangenen verwaltet werden. Wer das Geld hat kann sich auch Zellen kaufen, für den Eigenbedarf oder um sie an andere weiter zu vermieten – der Immobilien handelt blüht. Dank wenig Expansionsmöglichkeiten und hoher Kriminalitätsrate ist in naher Zukunft auch nicht zu erwarten, dass die Immobilienblase platzt. Geld verdienen kann man in dem man z.B. ein Restaurant oder Café eröffnet, die Gefangen müssen schließlich Essen, oder Kunsthandwerk betreibt, welches die Familie vor dem Gefängnis an Touristen verkauft etc.- so viel zu den legalen Möglichkeiten. Die Familien, also auch die Kinder, wohnen übrigens aus Geldnot oft mit in der Zelle des Gefangenen – schließlich zahlt man Miete. Da acht Wärter eigentlich eine Farce sind, sorgen die Gefangenen selbst dafür, dass niemand ausbricht, damit die lockeren Haftkonditionen mit gefängniseigener Kokainproduktion, Ausgang für die Bosse und gestattetem Damenbesuch so bleiben. Ab und zu fliegt wohl ein Päckchen Kokain aus dem Dachfenster auf die Plaza San Pedro und wird vom zugehörigen Dealer dann unter die Bedürftigen verteilt. Puh!

Weiter geht es zum Stadtmarkt, der sich an Hochtagen (Samstag und Sonntag) 20 Blocks in alle Richtungen erstreckt. Hier gibt es leuchtend bunt alle Gemüse- und Obstsorten, die man sich nur erträumen kann – vor allem die Kartoffelauswahl ist beeindruckend! Es gibt nicht nur alle Kartoffel aus Europa, sondern weiße, schwarze, getrocknete (bis zu 20 Jahre haltbar) und solche, die aussehen wie Katzenhinterlassenschaften.

An der Führung begeistert uns vor allem, dass weniger auf die Gebäude links und rechts eingegangen wird, als vielmehr auf die Sitten und Bräuche der Bewohner. So erfahren wir, warum die Frauen so fluffige Röcke haben: von den europäischen Herrinnen geschenkt – daher zu lang und Raffen nötig. Außerdem werden 10 Röcke und auch Blusen übereinander getragen: Breite Hüften und ein starkes Aussehen ist hier nämlich sexy! Das aufreizendste Körperteil einer Andenfrau (Chola bzw. Cholita) sind übrigens ihre strammen Waden – wann immer sie einen Mann anflirten möchte dreht sie sich leicht zu Seite und lüftet ihre Rocklagen ein Stück. Die Topmodel unter den Andenfrauen sind dementsprechend die Cholita Wrestling Frauen – sie prügeln sich jeden Sonntag in einem Ring in El Alto, da bei ist alles erlaubt um die Gegnerin zu besiegen! Und auch warum auf den Straßen tote Lamaembryos verkauft werden – als Opfergabe an die Erdmutter Pachamama nötig bei jedem Neubau. Für besonders große Bauprojekte benötigt man aber ein Menschenopfer, dafür wurden wohl bis in die 80er Jahre gerne mal Trunkenbolde eingesammelt und lebendig einbetoniert, damit Pachamama ihnen den Lebenssaft zum Opfer aussaugen kann. Ob dieser Brauch noch andauert, darüber gibt es die wildesten Theorien, aber angeblich weigern sich die Bauarbeiter weiterhin mit dem Bau zu beginnen, wenn dieses Opfer noch nicht erbracht wurde, da sonst einer von ihnen von der Erdmutter „geholt“ wird.

Außerdem sind die Exkurse in die ehemalige und Tagespolitik interessant. So zwang ein ehemaliger bolivianischer Präsident den englischen Botschafter gegen dessen Willen mit einer Pistole am Kopf zum Trunk von Chicha (Maisbier), was dieser angewidert von sich wies. Der Präsident ließ ihn dann noch von einem Maultier um den Platz schleifen und wunderte sich dann, dass die englische Queen Bolivien von allen Landkarten radieren ließ und den Krieg erklärte. Allerdings traf nie ein englischer Soldat in Bolivien ein. Tant pis. Ein anderer Präsident schenkte Brasilien ein gigantisches Stück Urwald im Tausch gegen die vorzügliche Stute des Botschafters, die allerdings zwei Monate später verstarb. Mehrere andere Präsidenten wurden aus dem Palast gezerrt und am nächsten Laternenpfahl aufgeknöpft – meist wurde der Knöpfende selbst Nachfolger. Man ahnt also, warum Bolivien in seiner Entwicklung durch seine Anführer eher behindert als inspiriert wurde, bis ja bis… schließlich Evo Morales an die Macht kam. Selbst armer Cocabauernsohn gilt er sicher nicht als der hellste Kopf des Landes, aber hat es mit seiner ehrlichen Haut und seinem Interesse allein an den Armen des Landes mit seiner „Bewegung zum Sozialismus“ geschafft, das Land wieder auf die Beine zu stellen, ausländische Ausbeutung einzudämmen und den Bolivianern einen veritablen Zukunftsglauben einzuimpfen. Daher gewann er folgerichtig auch die Wahlen vor knapp zwei Wochen wie zuvor mit absoluter Mehrheit. Seine dritte Amtszeit verdankt er aber auch einem kleinen Kniff, er ließ kurzerhand das Land umbenennen und argumentiert, es sei erst seine zweite Amtszeit im jetzt „Plurinationalen Staat Bolivien“.

In den weiteren Tagen treffen dann in der Casa auch Alizia und Lee ein, was zu weiterer Wiedersehensfreude führt!

Die Crew der Casa de Ciclistas in La Paz: von links nach rechts Lee, Laura, Leo, Quique, Toto, Alizia, Michael, Lucy und Alberto

Die Crew der Casa de Ciclistas in La Paz: von links nach rechts Lee, Laura, Leo, Quique, Toto, Alizia, Michael, Lucy und Alberto

Ein weiteres Highlight ist das Beschaffen einer neuen Benzinpumpe. Bei unserer war der Kolben abgebrochen und mit der notdürftig geflickten Version konnten wir uns nicht auf die Lagunenroute (angeblich 10 Tage ohne Essen) wagen. So suchten wir das örtliche Tatoo Outdoorgeschäft auf, das die Pumpe mehrfach vorrätig hatte, uns aber keine aushändigen wollte – nicht einmal verkaufen! Wir mussten also selbst bei MSR anrufen – amerikanische Einfachheit: kein Problem, Pumpe geht raus an Tatoo. Noch nicht einmal gefragt, wie sie kaputt ging, ob wir sie überhaupt gekauft haben, etc. … Also wieder zu Tatoo: Nein, Chef nicht da. Dann später: nein, morgen. Ok am nächsten Tag: nein, Chef nicht da. Dann später: nein, erst die Alte bringen (was nicht nötig ist laut MSR). Also wieder MSR anrufen, Mailkontakt wieder zu Tatoo: Nein, Chef nicht da. Dann später: Ok, hier habt ihr eure Pumpe. Man! Wir lassen es uns nicht nehmen, noch zwanzig Minuten mit den Jungs zu debattieren, bis sie uns verstehen: Wer MSR verkauft, muss auch MSR Kundenservice anbieten. Und bis wir sie verstehen: Das Paket von MSR mit der Ersatzpumpe kann dank der „guten“ Beziehungen USA – Bolivien bis zu EIN JAHR (!!!) im Zoll stecken und sie in der Zwischenzeit die Küche nicht verkaufen. Da sind wir aber froh, dass wir uns das Paket nicht direkt haben schicken lassen… Das Beste daran ist aber, dass ich einen Tag später Alberto und Lucys defekte Pumpe endgültig zerbreche und sie am gleichen Tag von Tatoo problemlos Ersatz bekommen – haben sich wohl unsere Mails an MSR und Diskussionen bezahlt gemacht.

Von Tobi aus Marburg hatten wir die Adresse der Schule „Kurma Wasi“ (Regenbogen) gekriegt, die in einem Vorort von La Paz/El Alto liegt. Da es uns natürlich interessiert, wo die Hilfe der Elisabethschule hinfließt und was daraus wird, klingeln wir den FSJler Tim an, der super nett ist und uns zum Kennenlernen einlädt. Wir sind überrascht, dass uns der Schulbus sogar fast vor der Haustür im Zentrum abholt, obwohl die Schule weit außerhalb liegt. Weiterer Grund zum Wundern: niemand steht – es gibt reservierte Plätze! Wir erinnern uns noch an die Prügeleien bei uns im Bus und an den Verliererplatz zwischen Scheibe und Rucksacks des Nebenmanns. Die Kinder sind ausgesprochen liebenswürdig und brav.

Der Campus der Schule würde wohl so manche deutsche Schule vor Neid erblassen lassen. Auf einem Grundstück am Hang mit Blick über die Berge ringsum stehen kleine Gebäude, die eher an eine Ferienkolonie als an eine Schule denken lassen. Auf dem Hof grasen Schafe, ein Lama und Hühner gackern umher. Jede Klasse kümmert sich um eine Tiergattung. Außerdem gibt es ein Gewächshaus, ein Theater, lichtdurchflutete Räume, eine Kantine, Fußballplatz und reichlich Freifläche. Da heute zufällig das Stadtfest des Ortes ist, fallen die meisten Klassen wegen eines Umzugs aus und wir dürfen uns die Aymaraklasse anschauen. Aymara ist die eigentliche Sprache der Gegend, die heute aber nur noch die Bauern als Muttersprache lernen. Wir klatschen, und singen aus voller Kehle mit und lassen beim Auqui-Auqui, dem dazu passenden Tanz die Hüften kreisen. Natürlich lassen uns die Kids blass aussehen.

Mr Lama Lama - das Schullama

Mr Lama Lama – das Schullama

Campus der Kurma Wasi Schule

Campus der Kurma Wasi Schule

Die Atmosphäre ist sehr locker. Mehrfach stehen Schüler auf, unterbrechen die Lehrerin oder schlagen ein anderes Lied vor. Die Schule ist gemäß Montessori-Konzept aufgebaut und erlaubt derlei Freiheiten. Allerdings gibt es kaum Gemeinheiten und die Schüler gehen rührend miteinander um. Pro Jahrgang wird auch ein geistig oder körperlich behindertes Kind in die Klassen aufgenommen und die Integration gelingt fantastisch. Ganz anders die anderen Schulen des Ortes, die beim Aufmarsch am Hauptplatz den Eindruck erwecken, das Wichtigste sei die blitzende Uniform, der Gleichschritt beim Aufmarsch und das Strammstehen bei der Nationalhymne.

Nach dem köstlichen Mittagessen haben wir noch die Chance Karin Boller, die Gründerin der Schule kennenzulernen, die mittlerweile nur noch „normale“ Lehrerin an der Schule ist. Sie erläutert uns den langen Weg der Gründung mit bürokratischen Strapazen, den Start in einem Privathaus ohne Alles, die immense Hilfe für den Aufbau des heutigen Campus durch die deutschen Gelder und den Weg zur selbsttragenden Finanzierung. Die Schule ist im Gegensatz zu den staatlichen Schulen nicht umsonst und kostet pro Kind ca. 70 Euro/Monat. Damit nicht nur reiche Bolivianer ihre Kinder hierherschicken, wurden vor zwei Jahren noch 60% durch Mehrbeiträge Wohlhabender subventioniert. Das allerdings sei nicht mehr tragfähig und daher würden nun nur noch ca. 40% unterstützt. Die Schüler kommen zu gleichen Teilen aus dem eher reichen Zentrum und dem neureichen Süden, dem armen El Alto und dem sehr armen Ort selbst. Können sich Eltern das Schulgeld nicht leisten, helfen sie oft einen Tag der Woche in der Küche mit. So werden Arm und Reich gemeinsam groß – der dritte Jahrgang absolvierte gerade das „Abitur“ mit unglaublich vielen Unikarrieren im Anschluss.

Außer Tim, sind auch noch Claudia und die Schweizerin Maya – allesamt FSJler nach dem Abi – zur Unterstützung der Lehrerschaft und Mithilfe in der Schule da. Natürlich eine ungemeine Stütze und Bereicherung für die Kinder, denen so neben gutem Englischunterricht auch der Kontakt zur europäischen Kultur ermöglicht wird.

Wir fragen uns nun im Anschluss: wäre es besser, nur die Ärmsten der Armen zu unterstützen, da in „Kurma Wasi“ ja auch viele Kinder der reicheren Schicht der Stadt unterrichtet werden? Oder ist gerade das Gemeinsame wichtig? Ist es wirklich sinnvoll Schüler aus der ganzen Stadt per Bus einzusammeln und 20km außerhalb zu fahren? Würde an einer ärmeren staatlichen Schule die Hilfe überhaupt ankommen oder einfach verpuffen? Trotz aller Widersprüche, in der sich wohl eine unkonventionelle, gut ausgestattete und begeisternde Schule in einem Land wie Bolivien befinden muss, sind wir wirklich beeindruckt und wünschen der Schule natürlich von Herzen das Beste!

Nach dem Schulbesuch geht es für uns mit dem Sammeltaxi nach El Alto. Hier gibt es den größten Markt der Stadt. Bestimmt 40 Blocks erstreckt er sich und hat für alles eine eigene Abteilung. Besonders absurd ist die Autoabteilung. Hier sitzen ausnahmsweise Marktmänner auf den Decken und bieten jede Schraube und jedes noch so absurde Motorteil feil, das man sich nur vorstellen kann. Wer die Käufer sind, woher sie wissen, dass es hier den Vergaserkappendeckel Größe 4 von VW gibt und zu welchem Preis, bleibt uns natürlich ein Rätsel. Unsere Radlermitbewohner auf Zeit haben von den Ersatzteilen der Radabteilung geschwärmt, die wir jedoch Gott sei Dank nicht brauchen. Leo, ein Brasilianer allerdings blickt mit eher gemischten Gefühlen auf den Markt, da ihm dort Geld, Kreditkarten und Pass geraubt wurden und er so einen Monat in La Paz gefangen war, bis alles wieder bei ihm eintraf.

Dank Wochentag ist der Markt bei uns nicht ganz so überlaufen wie sonst und wir kommen mit allen Habseligkeiten wieder heraus. Noch einmal stehen wir am „Cumbre“ – am Gipfel und Eingang zur Stadt und dem Talkessel. Diesmal ist uns die Sonne hold und wir genießen das Panorama über dieser Mega-City. Lautlos schweben wir zurück ins Zentrum. Seit einer Woche (!) gibt es nämlich mehrere Linien des Telefériqo – einer Art Skilift, der bei der Steile der Hänge hier die beste und effizienteste Transportform erscheint. Betritt man den Neubau der „Bergstation“ denkt man, man sei in der modernsten Stadt Europas mit blitzenden Edelstahlfronten, Mülltrennung und FREE WIFI sogar in den Kabinen! Wie in eine andere Welt entrückt, genießen wir die Blicke beim Abfahren. Besonders lustig ist es, den Einheimischen zuzusehen, die das Spektakel offenbar auch noch nicht kennen und voller Angst, Freude und Begeisterung juchzen, Fotos machen und an der Scheibe kleben.

Blick über La Paz

Blick über La Paz

die Liftsäulen in die Stadt gequetscht

die Liftsäulen in die Stadt gequetscht

ziemlich steil!

ziemlich steil!

La Paz klebt am Hang

La Paz klebt am Hang

Mit Hamsterkäufen, Stadtbummeln und gemeinsamen Kochen in der Casa gehen dann unsere Tage in La Paz dem Ende zu und wir wollen weiter direkt nach Uyuni, da wir vor der hereinbrechenden Regenzeit noch im Trockenen über die Salzwüste brettern wollen. So verabschieden wir uns von den netten Radlern und besteigen den Nachtbus (6 PM, Panasur), der superbequeme Sitze hat und so ruhig fährt, dass wir 12 Stunden nicht gut, aber doch anständig schlummern und erst wieder in der knochentrockenen Wüste um Uyuni aufwachen.

Salzwüsten und Lagunenroute warten und werden uns wohl die nächsten knapp zwei Wochen außer Erreichbarkeit – und hoffentlich in Begeisterung – versetzen.

Zur aktuellen Karte

Sons keine Bilder aus La Paz (Angst vor Kameradiebstahl) – Google Bilder hilft!

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