mit den Tagen am Meer, mit den Tagen am Meeeeeeer (oder Titicacasee)

Tatsächlich ist die Strecke von Cusco nach Juliaca ziemlich flach und auch reizvoll, wie wir aus unserem Panoramafenster vorne im Doppeldeckerbus etwas neidisch feststellen. Die ersten 50km allerdings sind sehr stark befahren, der Seitenstreifen nur teilweise existent und die sich im stärksten Gegenwind uns entgegenneigenden Grashalme bestätigen uns dann aber doch in der Faulheit mit der wir uns in den Sitzpolstern räkeln.

Juliaca gilt als sehr hässlich, aber es ist noch verstörender als wir es erwarten – eine Ausgeburt des Verwahrlosten und Trostlosen. Müsste man eine Stadt entwerfen, um die Leute daraus zu vertreiben, sollten die Gestalter hier Maß nehmen. Fast alle Straßen sind klaffend aufgerissen und holperig, alle Häuser unverputzt mit oben herausragenden Metallstangen für ein weiteres geplantes Stockwerk (wer will hier wohnen?!). Der über die Ebene fegende Wind treibt Massen von Müll durch die Straßen – zwischen den umherflatternden Plastiktüten streifen wilde Hunde und suchen im Abfall nach Essbaren. Unsere Lust hier auszusteigen ist gelinde gesagt inexistent. Dennoch tun wir es, denn es erwartet uns eine neue casa de ciclistas! Nach kurzer Fahrt durch den Vorhof der Hölle erreichen wir Geovannis Haus und fühlen uns sehr wohl. Er ist sehr zuvorkommend, freundlich und interessiert. Endlich wieder eine richtige casa! Wir streifen – uns Scheuklappen wünschend – durch  die Gassen, stocken unsere Vorräte auf und betrachten amüsiert die Proben der örtlichen Uni für einen großen Umzug mit Tanzparaden.

Beim gemeinsamen Abendessen erklärt uns Geovanni, dass die Leute hier wegen der Trostlosigkeit rundherum ihr Heil im Feiern suchen und so steige hier fast jede Woche ein riesiges Fest. Der Bier- und Spirituosenkonsum des ganzen Jahres von Arequipa (700.000 Einwohner) sei in Juliaca (200.000 Einwohner) bereits im März erreicht. Schlucken und Vergessen … Im Gästebuch bringen uns die bekannten Namen von Sven & Kira, Roos & Roos, Daniel aus Quito, Flurina & Samuel und Cass zum Schmunzeln.

Die Tristesse begleitet uns dann noch 20km aus der Stadt heraus, wo links und rechts der Straße sich die Berge von Müll nur so türmen. Endlich dünnen diese aus und es übernimmt das wunderschöne Hinterland des Titicacasees mit Schafweiden, Kartoffelackern, Lehmhütten und sehr eigentümlich gekleideten Menschen. Die Frauen haben einen viereckigen Hut, auf dem zwei neonfarbene Wollknäuel befestigt sind – definitiv stylisch. Der Wind ist morgens noch erträglich, erreicht gegen Mittag aber schon wieder Sturmstärke. So kämpfen wir uns mit brennenden Oberschenkeln nach Capachica, wo wir ein wohlverdientes Almuerzo einlegen. Wir beschließen, über die Ostseite der gleichnamigen Halbinsel Capachica nach Süden nach Llanchon zu radeln. Nach Capachica geht es dafür erstmal steil bergauf – auf knapp 4000 Metern und bei starkem Wind ungewöhnlich anstrengend. Von oben sehen wir zum ersten Mal den tiefblauen Titicacasee unter uns liegen – genial! Die Abfahrt nach Siave und die Strecke danach am See nach Paramis sind einfach nur traumhaft. Durch vollkommen untouristische, authentische Dörfer am Seeufer zieht sich eine Piste nur wenige Meter vom schilfbestandenen Ufer entlang. Farbenfrohe Boote schaukeln auf dem teils karibisch türkisen Wasser, auf den Feldern pflügen Bauern mit Ochsen und die Trachten der Einheimischen leuchten farbenfroh von den Feldern.

der Weg aus Juliaca - Müll links und rechts

der Weg aus Juliaca – Müll links und rechts

Titicaca Hinterland

Titicaca Hinterland

traditioneller Hut als Unterstand

traditioneller Hut als Unterstand

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auf dem Weg nach Paramis

auf dem Weg nach Paramis

Hafenidylle

Hafenidylle

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In Paramis zeigt unsere Karte eine Straße nach Llanchón, aber alles was es gibt ist ein Wanderwegsschild, das senkrecht den Berg hinaufweist. So satteln wir ab, um unsere erste echte Tragepassage hinter uns zu bringen und trotten mit den ersten Taschen bergauf… Nach 1,5 Stunden sind wir immer noch nicht auf dem Pass, aber am Ende unserer Kräfte und realisieren, dass es hier wohl trotz aller Mühen nicht weitergehen wird. So chartern wir ein Tuktuk zurück nach Capachica und rollen entkräftet die letzten zwei Kilometer zum Hafenort Chiffrón am Ostufer, von wo aus wir per Fähre zu den südlichen Inseln übersetzen wollen. Heute gibt es aber keine Boote mehr und so haben wir den idyllischsten Zeltplatz seit langem mit einem gigantischen Sternenhimmel und dem Sonnenaufgang über dem Titicacasee. Leider erweist sich unser Kocher als defekt, aber die liebenswerte Familie, auf deren Grund wir campieren, lässt uns ganz gediegen an ihrem Gasherd kochen. Eine Stunde nachdem wir uns hingelegt haben dann plötzlich: Diskolicht! Was passiert hier? Dann fängt auch schon die laute Musik an. Die örtliche Jugend feiert eine Party, na toll, das hatten wir uns anders vorgestellt mit dem traumhaften Campen am Strand. Bis ein Uhr nachts machen wir kein Auge zu wegen lauter Musik, Generatorbrummen und dem bunten, blinkenden Licht was über unsere Zelt streift. Von der Partycrowd selbst ist nicht viel zu hören. Wir fragen uns wie viele Leute tatsächlich an diesem Aufmarsch beteiligt sind. Wahrscheinlich nicht so viele wenn man bedenkt, dass das Dorf 28 Einwohner hat…

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mal was anderes - Boatsurfing

mal was anderes – Boatsurfing

Früh um sieben stehen wir am Ableger, aber alle „Colectivos“, also in diesem Fall Wassersammeltaxis sind schon weg, obwohl uns gestern gesagt wurde, um sieben gingen die Ersten… So legen wir die Räder vorne in ein kleines Walnussschalen-Fischerboot und quetschen uns selbst mit zehn anderen Peruanern auf die Bänke. Wie stellt man sich ein überfülltes Boot der boat people vor? Genau so fühlen wir uns jedenfalls, denn der kleine Motor hustet nur müde vor sich hin und die kaum 10km zur Insel Amantani ziehen sich endlos. Wir wissen, dass um acht Uhr dort ein Boot zur südlicheren Insel Taquile geht, das wir gerne nehmen würden. Doch mit unserer Nussschale sind wir um Acht noch weit vom Hafen entfernt und sehen die Fähre gerade noch um die nächste Inselecke biegen… Allerdings können wir dann eine dänische Reisegruppe davon überzeugen, uns auf ihrem Privatboot nach Taquile zu schippern und wir genießen die Fahrt an Deck mit reichlich Sonne und traumhaften Blicken.

Amantani

Amantani

Schlafmützeninsel

Schlafmützeninsel

Die Inseln sind beide sehr steil, terrassiert und mit unglaublichen Blicken über die Buchten und das endlose Blau des Sees gesegnet. Inzwischen ist es richtig warm und wir meinen uns schon seit längerem eher zwischen griechischen Inseln umherzuschippern als im Andenhochland! Wir erreichen Taquile, wo wir die Räder im Hafen lassen, denn außer steilen, steinigen Wanderwegen gibt es hier keine Straßen und somit auch weder Autos noch Scooter. Die Bewohner tragen hier fast alle eine eigentümliche Tracht. Die Männer eine Art Schlafmütze Typ „deutscher Michel“, allerdings in knalligen Farben, die sie selbst stricken und deren Ende – wenn es weiß ist – verrät, ob der Taquilene noch zu haben ist. Die Frauen werfen sich ein tiefschwarzes Tuch über den Kopf, was sie wie alte Witwen aussehen lässt und dessen vier Enden wenigstens neongrelle Wollknäule als Kontrapunkt zieren.

traditioneller Hut

traditioneller Hut

Das Auge strickt mit

Das Auge strickt mit

fast wie am Mittelmeer

fast wie am Mittelmeer

Blick über Taquile

Blick über Taquile

Armada aus Puno mit Tagestouristen

Armada aus Puno mit Tagestouristen

traditionelle Kleidung der Frauen

traditionelle Kleidung der Frauen

Nebenhafen auf der Ostseite

Nebenhafen auf der Ostseite

Wir erklimmen keuchend den höchsten Punkt der Insel, auf dem eine open air Kirche mit unglaublichen Blicken in alle Richtungen steht. Von dort sehen wir den Schrecken kommen: Eine Armada an Booten zieht über die Bucht von Puno aus zur Insel. Hunderte, wenn nicht Tausende von Tagestouristen strömen von Puno aus hierher, um für zwei Stunden über die Insel zu rennen. Wir sind extrem froh, zufällig so früh hier gelandet zu sein und genießen umso intensiver die Ruhe und die schöne Natur. Auf dem Weg zum Hafen zurück wälzen sich uns dann die Massen entgegen und wir flüchten uns auf das Colectivo zurück nach Puno, das uns an der südlichen Halbinsel Chucuito rauswerfen soll.

Der Kapitän stoppt extra für uns in Luquina Chico – einem kleinen Ort am Eingang zur Bucht von Puno. Mit Rädern gehen wir von Bord und sind froh, endlich wieder unabhängig zu sein, denn von hier soll es tatsächlich wieder eine durchgehende Straße bis nach Bolivien geben! Zunächst müssen wir die Räder aber erstmal ca. 500 Meter den steilen Berg hinaufschieben. Auf dem Weg treffen wir zwei traditionell gekleidete Männer mit Trommel und Flöte. Erfreut fragen wir, ob es heute eine Fest hier gäbe. Die Enttäuschung ist groß: nein, sie würden nur eine Tourigruppe empfangen…  Grmpf. Wir erreichen die Schule und fragen, ob wir hier campen dürften. Ja, kein Problem, allerdings kämen später die Touris und würde mit den locals Fußball spielen. Aha. Ein kleiner Junge mit Trommel entdeckt uns und fragt völlig entsetzt, ob er die Ankunft der Gruppe verpasst habe?! Nein, ganz ruhig, wir gehören nicht zur Gruppe. Puh! Er ist sehr erleichtert.

Luquina Chico Hafen

Luquina Chico Hafen

Luquina Chico auf der Peninsula Chucuito

Luquina Chico auf der Peninsula Chucuito

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Wenig später knabbern wir mit traumhafter Aussicht über den See und das Schilf Kekse, als wir unten im Hafen das Touriboot anlegen sehen und die Parade mit Flöten- und Trommelmusik zur Schule ziehen sehen. Wir haben kein Wasser mehr und stellen bald fest, dass die Gemeinde das Ausnehmen der Touristen entdeckt hat und wir tatsächlich den 2,5-fachen Preis des Normalen zahlen müssen , obwohl der Ort noch nicht mal auf einer Insel liegt und eine gute Straße nach Puno führt! So verzichten wir dann auch gerne auf die Möglichkeit eines der homestays oder der überteuerten Abendessen wahrzunehmen und gehen zurück zu unseren Rädern. Auf dem Schulhof kicken gerade die locals mit Spaß, doch der Großteil der älteren Gringogruppe guckt ratlos zu. Nur drei Jüngere spielen mit. Groß muss der Schock sein, als sie in ihrer „untouched community“ zwei Fahrradgringos entdecken. Schert uns aber wenig und wir hocken uns dreist dazu und genießen unser Abendbrot im traumhaften Licht mit den Blicken über die Bucht und die Inseln.

Eine halbe Stunde später spotte ich: jetzt kommt die traditionelle Tanzperformance, als erneut die Musik ertönt. Es ist aber nur eine weitere Gruppe Gringos, diesmal alles junge Unterhemdenträger. Das wird uns jetzt zu schaurig, außerdem wollen wir den Leuten ihre authentische Erfahrung nicht vermiesen und so schieben wir die Räder noch ein wenig höher und finden einen Zeltplatz auf einer Kuhweide mit unfassbarem Blick. Schon nach wenigen Minuten sind wir umringt von acht Kindern im Alter zwischen 3 und 14 Jahren, die jede unserer Bewegungen mit ungläubigen Augen betrachten. Als sie ins Zelt kriechen dürfen, fallen sie fast in Ohnmacht: „muy caliente!“ – sehr heiß, sei es da drin. Beim Aufblasen der Matte Spekulation über den Sinn dieser seltsamen Übung bis einer erkennt: Eine Isomatte ist das! Ein lustiger Ausblick aus dem Vorzelt ist das, wo sich mindestens vier Augenpaare um die besten Plätze balgen. Die Jungs entdecken meinen Helm und ziehen ihn sich kringelnd auf. Eines der älteren Mädchen posiert auch damit, als ihr ein fünfjähriger Junge den Helm entsetzt wieder wegnimmt. Der ist für Männer! Hier, du kriegst den giftgrünen von Laura – der ist schließlich für Frauen!

Wir amüsieren uns prächtig – auch darüber, dass wir wie so oft für die locals zur Schau geworden sind und 100 Meter weiter unten das kommerzielle Gegenteil abläuft. Allerdings wird es uns dann etwas zu wild, als die alle unter 10 Jahre alten Jungs zwei Meter neben unserem Zelt ein Feuer aus Stroh und trockener Kuhscheisse entfachen. Zum Glück stimmt die Windrichtung, denn der Einfluss der älteren Schwester auf die Jungs ist nicht wirklich groß und schließlich scheucht der Bauer die Kinder nach Hause. Hört auf zu nerven! Ein Satz und alle trollen sich wie durch Zauberhand und wir finden unsere verdiente Nachtruhe.

Am nächsten Morgen packen wir in aller Frühe und rollen die ersten Meter aus dem Dorf, als mir auffällt, dass meine Radhandschuhe fehlen. Ich hatte sie auf die Mauer neben dem Zelt gelegt und sprinte schnell zurück. Zu meinem Entsetzen einer der Frechdachse von gestern da und meine Handschuhe nicht. Meine Schlüsse sind schnell und eindeutig. Erst versuche ich es nett: Hast Du meine Handschuhe gesehen? Nein?! Was ist in deinem Rucksack? Schulsachen, soso… Dann werde ich entschlossener und lasse ihn seinen kompletten Rucksack ausleeren. Nichts außer ordentlichen Schulsachen – hat der doch echt ein gutes Versteck gefunden, denke ich wütend und stampfe zum Rad zurück – wo die Handschuhe friedlich in meiner Tasche stecken. Ich schäme mich maßlos und kann verstehen, wie Bilder von arroganten und herablassenden Gringos entstehen. Ohje …

Die Strecke auf der Halbinsel nach Acora ist ein weiterer traumhafter Abschnitt. Die Straße führt in stetem Auf und Ab direkt am See mit Blick über die Schilflagunen und die angrenzenden Felder. Die weiteren Dörfer entlang des Weges haben wohl noch selten bis nie Gringos gesehen, zumindest starren die Schulkinder uns fassungslos an. Dann zweigt der Hauptweg nach Puno ab und wir befahren danach die „alte Hauptstraße“. Alt ist aber wohl schon ein paar Jahrzehnte her, denn der Weg ist von Gras überwuchtert und die Straße wird nur von grasenden Schafen, Lamas und Kühen in Schuss gehalten, so dass als Bewuchs eine Art Wimbledonrasen entstanden ist. Super zu fahren und nur teilweise steinig und so steil, dass wir schieben müssen. So geht es idyllisch ca. 20 Kilometer nach Acora, wo uns zunächst die neben der Straße in den Titicacasee laufende Kanalisation der Stadt mit ihren Gerüchen empfängt und dann die staubige und vielbefahrene Hauptstraße nach Bolivien auf uns wartet.

Zeltplatz auf der Kuhweide

Zeltplatz auf der Kuhweide

Westseide der Peninsula Chucuito

Westseide der Peninsula Chucuito

Straße nach Acora

Straße nach Acora

easy and great riding

easy and great riding

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der schwarze Esel

der schwarze Esel

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Schilfernte

Schilfernte

Mit wenig Motivation für die vielbefahrene Straße abseits des Sees und schon einigen verschossenen Körnern laden wir die Räder auf einen Minibus nach Ilave. Die Stadt genießt einen zweifelhaften Ruhm, nachdem die Bürger dort vor einigen Jahren in einem gemeinsamen Mob ihren Bürgermeister gelyncht haben und wird wohl seitdem von Touristen gemieden. Nur so können wir uns erklären, wie dermaßen fassungslos uns alle Leute anstarren. Es ist ein veritabler Asien-Flashback, wo uns auch alle Schulkinder kichernd hinterherstarrten, am Markt hinter einem hektisches Getuschel ausbrach und viele Passanten aus Neugier über Bordsteine stolperten oder ihren Vordermann umpflügten. Bei unserem letzten peruanischen almuerzo läuft den Bauarbeitern auch die Suppe aus den Mundwinkeln so entsetzt sind sie über die Gringos am Nachbartisch. Wir mustern uns gegenseitig, aber außer meinem Tuch, das an die Männer von der Schlafmützeninsel erinnert und mein drei Tage nicht gewaschenes Haar kaschiert, fällt uns nichts Außergewöhnliches auf. Wir versuchen auch noch die letzten Soles loszuwerden, aber nachdem ich 2kg Obst und Dutzende Kekspackungen aus dem Markt getragen habe, bin ich gerade einmal 20 von 150 Soles los… So wird das nichts!

Von Ilave lassen wir uns weiter nach Pomata fahren, von wo aus die Straße zur Grenze nach Bolivien abzweigt. Hier herrscht wieder weniger Verkehr und wir radeln bei stetem Gegenwind unsere letzten peruanischen Kilometer. Hier ist die Landschaft auch wieder sehr rural und hübsch, denn die Strecke führt nah am See entlang mit fantastischen Blicken über die Wasserfläche im frühabendlichen Gegenlicht. Wir erreichen den Grenzort und Peru verabschiedet sich, wie wir es in Erinnerung behalten werden: mit einer letzten längeren Steigung. Die Grenzformalitäten laufen vollkommen reibungslos und wir kriegen auch die Soles zu einem guten Kurs getauscht.

Neuzüchtung - beinlose Kuh

Neuzüchtung – beinlose Kuh

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Copacabana

Copacabana

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Mit einem neuen Land verbanden sich bisher auch immer eine gewisse Ungewissheit, Unsicherheit und ein kleiner Kulturschock. Hier ist die erste Grenze, bei dem das Leben fast unverändert weitergeht. Selbe Sprache, selbe Kleidung, selbe Häuser, selber See. Nach nur 10km sind wir am Zielort. Copacabana – ein Name wie ein Gedicht, und tatsächlich hat die Stadt etwas vom Zuckerhut. Die erste Stadt am Titicacasee, die tatsächlich so etwas wie ein Hafenflair hat. Die Häuser ziehen sich von den Hügeln bis direkt ans Wasser, die Boote schaukeln in der Bucht, an der Strandpromenade gibt es fangfrische Forelle und Pejerrey und alles überragt die Wallfahrtskirche „zur schwarzen Madonna von Copacabana“, nach der tatsächlich auch der Strand von Rio benannt ist.

Unser Empfang in Bolivien könne kaum schöner sein und von hier aus geht es zur Erkundung der bolivianischen Prachtinsel „Isla del Sol“ …

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Mehr Bilder vom Titicacasee

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