Casa de Ciclistas – reloaded

Nach zwei köstlichen Cappuccini im kolonialen Innenhof klingelt plötzlich mein Handy. Aracely ist dran, die Ehefrau von Lucho, dem legendären casa-Inhaber. Sie habe gerade unsere Mail gelesen und würde uns total gerne beherbergen. Genial! Sie meint, sie sei sowieso gerade in der Innenstadt und käme einfach zu uns ins Café. Nach einer halben Stunde kommt Aracely freudestrahlend durch die Tür geschneit und umarmt uns sehr herzlich. Wir fühlen uns sehr willkommen und laden sie zu einem weiteren Cappuccino ein.  Bald stellt sich heraus – wir kennen Lucho, ihren Mann. Wie verrückt! Die Radgruppe, die wir damals in Riobamba getroffen hatten, begleitet er für vier Monate als Mechaniker. Wir hatten damals bemerkt, dass ein Peruaner Mechaniker ist und daher meine sinnvolle Frage: „Ist Dein Mann Peruaner?“ – Mhm, ziemlich wahrscheinlich in Peru!!!

Dann rollen wir zusammen mit ihr zur casa de ciclistas, die sich etwas nördlich des Zentrums befindet. Gleich nach der Eingangstür haben wir das Gefühl in einem Radlerhimmel angekommen zu sein. Plakate von Radrennen, Markenaufkleber und jede Menge liebevoller radbezogener Einrichtung. Von der Decke baumelt ein Traumfänger aus einem Laufrad, der Spiegel ist ebenfalls in einem alten Rad untergebracht und von Reiseradlern hinterlassene Graffitis zieren die Wände. Das beste ist ein den Nazca-Linien nachempfundener Schriftzug „Casa de Ciclistas“ – genial!

geniales graffiti - Nazca-Style

geniales graffiti – Nazca-Style

Wir lernen Sven und Kira kennen, zwei ebenfalls deutsche Reiseradler, die auch heute eingetroffen sind, aber aus südlicher Richtung. Sie sind seit einem Jahr von Feuerland aus unterwegs und zwar mit Hund! Wir quatschen gemeinsam über Freud und Leid des Radlerlebens, checken unsere Räder gegenseitig aus und plauschen mit Aracely. Diese meint – wie schön – wir hätten die casa heute ganz für uns allein, denn sie würde mit ihrem Sohn in einem anderen Haus wohnen. Sie bittet uns, nicht sofort wieder abzureisen und am Ende einen kleinen Beitrag zu Strom und Wasser zu leisten – für uns selbstverständlich. Sie müsse wegen einer Schulterverletzung durch einen Verkehrsunfall nachher noch einmal außer Haus. Ob sie uns vielleicht in der Zwischenzeit ihren 7-jährigen Sohn da lassen könne? Nach der Erfahrung in Ambato mit der fünfjährigen Nervensäge wechseln Laura und ich nur vielsagende Blicke, aber wir willigen natürlich ein. „Mi casa es tu casa“ ist das Motto hier und wenn wir das Haus benutzen, dann passen wir natürlich auch auf ihren Sohnemann auf.

Unser Zimmer ist unten und es liegen zwei Matratzen darin – welch Luxus im Vergleich zum Zelt! Die anderen beiden schlafen oben. Unter freiem Himmel geht eine Treppe rauf und oben gibt es eine kleine Küche für die Radler, sowie zwei Bäder oben und unten. Aracely meint: oberes Bad für die anderen, unteres für uns.

Treppenaufgang

Treppenaufgang

Später gehen wir mit Sven und Kira einkaufen und kochen nachher gemeinsam Nudeln Bolognese. Leider gibt es in der casa keinen Aufenthaltsraum wie in Tumbaco bei Santiago, daher schnappen wir uns Stühle aus unseren Zimmern und einen Plastiktisch, der unten im Flur steht. Wir unterhalten uns sehr nett mit den zwei, als es klingelt und Lance kommt. Lance Name ist Programm: Radshirt, vollkommen verrückt nach allem was sich dreht und ein echtes Energiebündel. Er quasselt ohne Punkt und Komma, zeigt Sven sofort sein Rad und kickt mit ihm Fußball, während wir die Sauce abschmecken – ohoh! Feueralarm! Wer hat die gewürzt? Ich schaue verschämt zu Boden, weil ich glaube zu viel Chili hineingeschnitten zu haben. Wir probieren die einzelnen Zutaten und stellen fest: was hier wie Paprika aussieht, ist Rocoto, eine extrem scharfe chiliartige Schote! Selbst nach asiatischem Training ist dieses Gericht eine echte Herausforderung!

So löffeln wir eher leidend mit ab und zu Schmerzlauten die Nudeln in uns rein. Besonders Lance ist den Tränen nahe, kämpft aber mutig weiter. Erst auf unseren Vorschlag, er könne doch stattdessen etwas Brot stattdessen essen, geht er ein. Schließlich bringt der eigentlich für’s Frühstück vorgesehene Joghurt die Rettung. Lance meint als er den Tisch wahrnimmt, dass dies der Tisch seines Onkels sei. Nachdem Aracely uns aber gesagt hatte, hier sei gerade niemand, lassen wir ihn für das Frühstück oben auf der Dachterasse stehen. Dann will er nachdem er satt ist, sofort wieder mit uns kicken gehen, aber meint dann auch, dass solange wir noch essen, das wohl mala educación wäre. Sehr gescheit, dieser Kleine! Überhaupt ist er wirklich pfiffig, erzählt uns von den Radrennen, an denen er schon teilnimmt, seinen wilden Stürzen und dem heroischen Weiterfahren. Das scheint die Hauptlehre des Profiradsports zu sein: aufgeben tut man erst, wenn man im Koma liegt.

So kann es auch enden - am Titikakasee überrollt vom LKW. RIP

So kann es auch enden – am Titikakasee überrollt vom LKW. RIP

Nach dem Essen ist es dunkel und wir begeistern Lance für Schattenspiele an der weißen Wand unter dem Sternenhimmel. Danach toben wir unten mit ihm, Sven, Kira und dem Hund hinter dem Ball her. Das erste Mal seit der Andenkälte ist mir so warm, dass ich die lange Unterhose loswerden muss. Später trottet ein junger Mann durch unseren Fußballplatz in der Eingangshalle und Lance meint zu ihm: „Der Tisch steht oben“ – er meint: Alles klar, ist gut. Wir denken uns, es müsse wohl der Onkel sein, der doch zu Hause sei und wundern uns, dass er sich nicht vorstellt. Aracely hatte gemeint, dass sie zwischen neun und zehn da wäre und ab neun kämpfen wir vier Radler mit dem Sandmann. Auch Lance quält sich durch, lernt zu später Stunde sogar noch „MauMau“ und muss als einziger am nächsten Tag um sieben (!) in die Schule. Um kurz vor zehn trifft dann Aracely ein, schnappt sich Lance und verschwindet. Wir sind froh alle ins Bett zu dürfen.

Wir sind kurz eingenickt, als um elf plötzlich Geräusche im Haus sind. Zunächst Schlüssel, Gespräche, Geklopfe und dann plötzlich ein furioses Geschrei eines Mannes. Sehr verschlafen höre ich immer wieder bloß: Mesa, Mesa! Mi Mesa! Mierda!! Dann weint jemand. Wir schauen uns nun beide hellwach ratlos an, als es an unsere Tür klopft. Sven steht davor und berichtet, dass irgendein älterer Mann gerade an ihre Tür gepoltert habe, sie angeschrien habe, mit dem Bein auf den Boden getrampelt habe, dass dies sein Tisch sei, dass Radfahrer damit überhaupt nichts zu schaffen hätten. Wir tragen den Tisch nach unten und ich schlappe in Unterhose nach oben, wo gerade ein Mann Wäsche abhängt.

Ich wünsche ihm einen guten Abend, entschuldige mich dafür, dass wir den Tisch benutzt haben und versuche zu erklären, dass Aracely gesagt hatte, wir wären hier alleine. Er blafft mich an, dass das sein Tisch sei, das wüssten wir genau. Sein ganzes Auftreten ist übelst gelaunt, aggressiv und jederzeit rechne ich damit, dass er gleich auf uns losgeht. Nach kurzer Zeit erscheint auch seine ebenso maligne gelaunte Ehefrau, die sich natürlich auch nicht dazu herablässt, sich überhaupt erstmal vorzustellen und nebenbei bemerkt breiter als hoch ist. Mehrfach versuche ich zu erklären, dass wir dachten, hier alleine zu sein, aber er verdreht mir jedes Mal das Wort im Mund: „Achso! Jetzt muss ich mich dafür rechtfertigen hier zu wohnen?!“ Ähm, nein?! Aber …

Außerdem hätten wir die Dusche aufgedreht und offen gelassen. Morgens um drei würde sich der Sturzbach ergießen und er glaube ja wohl nicht, dass wir dann putzen würden – er putze hier nämlich jeden Tag den Mist der Radfahrer weg! Ähm … was? Ja, ob ich etwa nicht die Dusche aufgedreht gelassen habe? Ähm … nein! Aha, und wer dann, bitte?! Ich schaue Sven an, der mir erklärt, dass sie mittags angekommen seien, versucht hätten oben zu duschen und es kein Wasser gegeben habe. Unten hätte es Wasser gegeben und sie hatten somit angenommen, dass es oben nie Wasser gäbe und sie haben anscheinend vergessen, den Hahn zuzudrehen. Ich erkläre es dem Mann. Na also, wir hätten den Hahn aufgelassen. Das hier sei sein Haus, ständig kämen Radfahrer und verstellen seine Waschmaschine, nähmen seinen Tisch – es reiche ihm, schreit er uns an!

Das übelste sei, dass Sven und Kira einen Hund hier reingeschleppt hätten, wo sie doch genau wüssten, dass seine kleine Tochter als Baby von einem Hund gebissen worden sei und seitdem panisch auf Hunde reagiere. Punkt eins: Aracely hat die beiden mit Hund herzlich willkommen. Punkt zwei: Der Hund schlief als er an die Tür gehämmert hat friedlich und Punkt drei: selbst danach hat er keinen Laut von sich gegeben!

Während der ganzen Unterhaltung schluchzt und weint es aus dem Zimmer der beiden immer lauter. Genervt fragt die Frau, warum denn diese chica flennen würde!?Ich sage ihm, dass ihr Mann (?!) nachts um elf wegen eines Plastiktisches an die Tür schlafender Leute gehämmert habe, sich nicht vorgestellt habe und dann auf sie eingeschrien, mit den Füßen gestampft und sie wegen des Hundes bedroht habe. Daher dachten sie, ein Einbrecher sei gekommen und wolle ihnen ans Leder.

So eine Unverschämtheit! Das hier sei sein Haus, da dürfe er ja wohl sagen, was er wolle und wer damit ein Problem habe, solle doch gefälligst gehen. Ich frage ihn, ob er wolle, dass wir sein Haus verlassen? Pah, das sei doch ihm egal. Er fordere uns dazu nicht auf, aber falls wir ein Problem hier hätten, sollen wir doch bitteschön gehen.

Darüber gehen dann die Meinungen auseinander. Sven und Kira wollen hier nur noch raus. An uns ist wohl die übelste Schimpftirade vorbeigegangen, da er an ihre Tür gedonnert hat und nicht an unsere. Wir beschließen – es ist inzwischen halb eins – nicht nachts in die Straßen von Trujillo mit Sack und Pack zu gehen, sondern uns morgen etwas neues zu suchen.

Nach endlosem hin und her gibt die Ehefrau zu, ihr Mann könne manchmal etwas „fuerte“ seien. Fortissimo oder Arschlochissimo trifft es eher will ich meinen! Laura kann ihre Krallen kaum unter ihrem Schlafanzug verstecken und knurrt dem Kerl auf Italienisch noch ein paar Flüche entgegen. Schließlich sehen wir ein, dass es vollkommen sinnlos ist, mit diesen Gestalten über das Problem zu diskutieren, da sie sowieso nur auf Krawall gebürstet sind und statt irgendwie Verständnis zu zeigen, immer weiter Öl ins Feuer gießen.

Also legen wir uns hin, nicht ohne die anderen beiden davon zu überzeugen, dass sie, falls sie tatsächlich jetzt noch gehen, doch bitte nur Sachen für eine Nacht mitnehmen sollten und nicht mit all ihrem Hab und Gut in die Nacht fliehen … Wir legen uns wieder hin und kriegen natürlich nach diesem Schreck kein Auge zu.

Außerdem hat der junge Mann, der neben uns wohnt (und eigentlich der Sohn einer anderen Schwester von Lucho ist) und der offensichtlich, um das Spektakel zu genießen seine Death Metal Musik kurz pausiert hatte, wieder den volle Lautstärkeknopf gefunden.  Nach einer weiteren Stunde – 1:30 AM – klopft Sven und bringt das Gepäck. Wir verabreden uns für den nächsten Morgen, um dann gemeinsam die casa zu verlassen und wünschen ihnen viel Glück.

Tatsächlich schlafen wir dann ab ca. halb drei ein paar Stunden, als um sechs Uhr morgens die Party weiter geht. Der Onkel ist wach und lässt uns das merken. Erste Aktion: Radio im Bad (Schnulzen FM) auf volles Rohr. Zweite Aktion: Eimer voll Wasser laufen lassen und Boden wischen, dazu im Takt mit dem Wischmopp tanzend (demonstrativ fröhlich gelaunt) und die zuckersüßen Balladen aus voller Kehle und Überzeugung mitträllernd. Wir fragen uns, ob das tatsächlich die gleiche Stimme ist, die uns gestern so übel beleidigt und angegriffen hatte?! Ein Blick durch die offen stehende Tür gibt uns Gewissheit.

Wir gönnen uns dieses morgendliche Ballett eine halbe Stunde. Natürlich schaut der Typ auch bei uns im Zimmer rein ohne zu grüßen. Dann frühstückt die Familie (Mann, Frau und Hundephobietochter) an besagtem Plastiktisch.  Alles klar, sie gebrauchen ihn also tatsächlich. Aber war es das wert, uns deswegen in der Nacht zu wecken, zu beschimpfen und auf keinerlei Erklärung zu reagieren? Wir stehen dann auch auf, treten ebenso demonstrativ strahlend in den Flur: „Muuuuuy buenos diiiiiiiiiias!“ Wenigstens die dicke Frau kann sich ein grimmiges „Ola“ nicht verkneifen.

Wir packen in Ruhe unserer Zeug, der verrückte Mann verschwindet dann irgendwann mit seiner Tochter. Wir kochen Kaffee und frühstücken (ohne Tisch setzen wir uns auf die Treppe). Kurz überlegen wir, nochmal um den Tisch zu bitten, aber verkneifen es uns dann doch. Kurz darauf kommt Aracely mit völlig fassungslosem Gesicht ins Haus. Sie fragt uns: WAS WAR LOS? Die Nachbarin hatte ihr erzählt, dass es nachts drunter und drüber gegangen war und die halbe Nacht jemand geheult habe.

Also erzählen wir ihr unsere Version der Geschichte, während die dicke Frau daneben steht und versuchen neutral, aber deutlich zu berichten, was passiert ist. Aracelys erste Reaktion: Ohje, die wissen doch ganz genau, dass wenn keine Radler mehr hierher kommen, ihre Familie die Rechnungen nicht bezahlen können. Aha – das ist also ihre größte Sorge! Sie ist dann aber doch im weiteren Gespräch glaubhaft schockiert und berichtet, dass es wohl schon öfter Probleme mit dem Bruder ihres Mannes gab, es sich aber in letzter Zeit beruhigt habe. Nach vielen Entschuldigungen dafür, dass sie uns nicht erzählt hat, dass hier jemand wohnt und dass der Tisch nicht zu benutzen sei, bittet sie uns doch in ihr Haus umzuziehen, wo es zwar eng sei, dafür aber diesmal wirklich kein anderer leben würde. Wir brauchen aber „erstmal“ Pause von der Familie und meinen, wir könnten uns ja in zwei Tagen melden. Sie will aber unbedingt, dass wir zu ihr kommen. Gut, also geben wir ihr unsere Nummer, damit sie sich melden kann. „Ich speicher Euch jetzt unter Aleman ein“ – „Ich heiße Thomas“ – „Nein, Aleman ist besser“. Gestern hatte sie uns noch erklärt, wie sehr sie an jedem einzelnen Radler hänge und dass es Freunde für’s Leben seien. Naja, man muss ja nicht von jedem Freund den Namen wissen, Hauptsache er zahlt. Wahrscheinlich sollte der Umzug auch hauptsächlich der Sicherung von Kinderbetreuung und Beitragsgeld dienen, denn melden wird sie sich in den nächsten fünf Tagen nicht…

Um von der geladenen Stimmung abzulenken, fragt sie uns: „Welche Zeit ist jetzt in Europa?“ – „15 Uhr nachmittags“ – „Wirklich, hihihihihi – unglaublich – 15 Uhr nachmittags“ … Diese witzige Beobachtung hatte sie gestern beim Cafétrinken schon grenzenlos begeistert und ich schlage ihr vor, doch eine Weltzeitapp zu installieren als Quell endloser Freude. Dann beteuert sie: ohje, die armen anderen – ich warte hier auf sie, um sie auch zu mir einzuladen. Keine zehn Minuten später nach Installation der Weltzeitapp ist ihr aber langweilig und sie geht wieder. Während der Unterhaltung war mehrfach die kleine Tonne Ehefrau im knappen Handtuch an uns vorbeigefegt und ich musste mich mit unserem Faltschloss an die Räder binden, um nicht ausfällig zu werden.

Dann muss Tönnchen arbeiten und ich frage sie zum Abschluss: Warum sind eigentlich casa de ciclistas und ihre Wohnung im gleichen Haus und nicht im Haus von Aracely? Das sei zu klein. Ja, aber ihre Familie hätte offensichtlich ja keinen Spaß an den Radlern. Nein, sie würden die Radler hassen, da sie ihnen alles verdrecken, verstellen und verderben würden. Vielleicht sei es eine gute Idee, die casa in der Zeit, wo Lucho nicht da sei zu schließen? Ja, mhm vielleicht. Ok, tschüss. Nicht zu glauben, sie ringt sich am Ende sogar zu einem leisen „Lo siento“ durch.

Dann blättern wir das Gästebuch durch und fragen uns, in welcher Form es Sinn macht, dieses Erlebnis zu berichten. Dabei stellen wir fest, dass über 2000 (!!!) Radler hier seit 1985 zu Gast waren und soweit wir feststellen können ausnahmslos begeistert. Das kann doch nicht wahr sein! Wieso haben wir so ein Pech und ausgerechnet jetzt ist dieser anscheinend fantastisch nette Lucho nicht da? Es scheint ja so zu sein, dass er – wenn er anwesend ist – seinen Terrorbruder unter Kontrolle hat und alles in Butter zu sein scheint. Vor allem glauben bestimmt alle Radler, dass wir vier die Verrückten sind bei über 2000 Gegenstimmen. Vielleicht kann Santiago in Quito unseren Ruf retten…

unser Eintrag im Gästebuch

unser Eintrag im Gästebuch

oder so: Eintrag auf der Wand

oder so: Eintrag auf der Wand

Unsere abschließende Verschwörungstheorie ist, dass der Bruder die Radler rausmobben will, um langfristig die casa aus dem Haus zu haben. Können wir ehrlich gesagt auch verstehen, wenn man mit einer Familie mit Kind keinen Tisch hat, außer einen Plastiktisch am Flur und kein Wohnzimmer, aber zwei große Zimmer im Haus für Radler permanent offen stehen. Aber wenn das so ist, dann muss man halt die casa zu machen, solange Lucho nicht da ist…

Wir satteln die Räder auf und sind gerade fertig als Sven wiederkommt. Gemeinsam lassen wir die Erlebnisse nochmal Revue passieren. Dann schieben wir die Räder zum Hostel, das die beiden in der Nacht gefunden haben. Es ist wirklich sehr nett mit Innenhof, Küche und das einzige was uns an die Casa erinnert sind im Innenhof die Plastiktische…

Zur aktuellen Karte

Schönere Bilder aus Trujillo

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s