Phu Quoc – Abstecher ins Paradies

Die letzten Kilometer Kambodscha weht uns ein heftiger Gegenwind um die Ohren, so dass wir glauben, die höheren Mächte (Ahnen, Buddha, Jadekaiser, Kokosnussmönch, Hoa Hoa., ) wollen uns davon abhalten nach Vietnam zu kommen. Vielleicht hatten doch die vielen warnenden Stimmen Recht, die uns vor den verschlagenen und abzockenden Vietnamesen gewarnt hatten. Endlich sehen wir zum ersten Mal auf der langen Reise das Meer und können es uns nur schwer verkneifen, länger zu verweilen.

Uferpromenade in Kep - das erste Mal Meer !

Uferpromenade in Kep – das erste Mal Meer !

Aber wir wissen, die Trauminsel wartet und deshalb schleppen wir uns die letzten Kilometer bis zur Grenze, die wir bis auf eine lächerliche medizinische Untersuchung (Selbstausfüllen ob man HIV, Syphilis oder Tb, Fieber oder Durchfall hat mit Hauttemperaturmessung) für 1$ problemlos überschreiten.

Laura greift den Vietkong an

Laura greift den Vietkong an

Kaum in Ha Tien statten wir uns noch mit Dong (nach Baht, KIP und Riel), die vierte und von allen inflationärste Währung aus und werfen unser Gepäck auf die Fähre, die uns nach Phu Quoc bringt.

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Nach zwei Stunden Fahrt sind wir an einem gottverlassenen Pier mit links und rechts stark verschmutztem, aber fantastischen Sandstrand mit Palmen. Wir wissen sofort: hier sind wir richtig und wir bleiben für länger.

Squid Fischer fahren abends auf Fang

Squid Fischer fahren abends auf Fang

Die Hauptstadt Duong Dong liegt am endlosen westlichen Sandstrand und ist eine Mischung aus touristischem Einfluss mit Seafoodam Nachtmarkt, netten Cafés und Restaurants, sowie Souvenirläden und ehrlichem, rauem Fischeralltag. Um den Markt herum leben die Leute wie vor Jahrzehnten in Stelzenhäusern aus Holz und Wellblech und die farbenfrohen, geschwungenen Fischerboote mit Riesenglühbirnen für das nächtliche Squid-Fishing schaukeln ruhig im Fluss der Stadt auf und ab.

schwungvolles Fischerboot

schwungvolles Fischerboot

Den long beach südwärts allerdings drängt sich Resort an Resort und der Strand ist betoniert unterteilt und von Liegestühlen und Schirmen besetzt. Auf unseren Entdeckungstouren über die Insel sehen wir an verschiedenen Stellen leider weitere Zeichen der wohl nicht aufzuhaltenden Entwicklung dieses Kleinods hin zum Phuket Vietnams: riesige Straßenbauprojekte fressen sich in die hügelige Regenwaldlandschaft, Bagger planieren das Hinterland von Stränden, um Resortanlagen dort zu errichten und riesige Müllkippen verstecken den Müll der Tourismusblase leider nur unzulänglich.

Straßenbau frisst sich durch die Insel

Straßenbau frisst sich durch die Insel

Allerdings hat die Insel an den meisten Stellen ein noch fast unberührtes und fantastisches Gesicht. Abgeschiedene Strände, die nur über buckelige Staubpisten erreichbar sind, entschädigen für den weiten Weg durch den dichten Wald. Hier ist man zusammen mit wenig anderen Touristen am gleichen Strand wie die Fischer, die hier ihre Stelzenhäuser im Wasser stehen haben und abends mit einer Seilwinde die vollen Netze an Land ziehen.

Fischer holen ein Netz ein - Sao Beach

Fischer holen ein Netz ein – Sao Beach

Strand auf Phu Quoc

Strand auf Phu Quoc

Ganh Dau Strand

Ganh Dau Strand

In den entlegenen Fischerorten begrüßen uns die Kinder frenetisch und zeigen uns die Bootsanleger und den Strand („swim! Swim!“). Natürlich werden die Räder wieder aufs Genaueste untersucht – besonders begeistern Klingel und Licht. Wir können sie am Ende nur durch einen verwegenen Sprint abschütteln – der Mutigste hängt sich noch ein Stück an die Gepäcktaschen.

unser Empfang in Rach Vemh

unser Empfang in Rach Vemh

Im Hinterland lädt der Da Ban Bach, beziehungsweise sein ausgetrocknetes Flussbett zu einem Moskito-, Schmetterlings- und Vogelgezwitscher-reichen Spaziergang (adventurous trekking with bird watching and extreme nature enjoying) ein.  Tatsächlich sehen wir an mehreren Stellen der Insel hornbills und (angeleihnte) Affen, von denen es wohl auf der Insel über 200.000 (wilde) Exemplare gibt und deren Schreie wir uns auch ab und zu einbilden. Auf einem denkbar ereignislosen forest walk treffen wir zwei Engländer, die mit Trekkinghut, Expeditionshose und grenzenloser Begeisterung über dieses Naturspektakel ein lustiges Bild abgeben.

Hornbill - Szene nachgestellt

Hornbill – Szene nachgestellt

Die Unterwasserwelt und die Schlepperqualitäten der Vietnamesen lernen wir bei einem snorkeling trip kennen. Als erstes hält der Minibus nämlich nicht am Strand, sondern an einer der vielen Perlenfarmen der Insel, wo man (mit ein paar Dollar extra) eifrig einkaufen soll.

Onkel Ho wacht über alles: alle Geldscheine, Schulen und auch Perlenverkauf. Der gute Mann hat viel zu tun

Onkel Ho wacht über alles: alle Geldscheine, Schulen und auch Perlenverkauf. Der gute Mann hat viel zu tun

Schließlich kommen wir am Hafen an, wo der Kapitän erst mal zum Aufwachen ein anderes Boot rammt und dessen Stabilität auf eine echte Probe stellt. Nur um kurz danach bei einer Verkaufsstation für Krabben und Hummer anzuhalten, wo man sein Mittagessen noch (mit ein paar Dollar extra) verbessern kann. Dann dürfen wir eine halbe Stunde eine Angel ins Wasser halten, um genug Fisch für das Mittagessen an Bord zu holen. Ein paar Mal beißt es und Laura kämpft bestimmt zehn Minuten mit einem anscheinend ordentlichen Pfünder, bevor dieser leider von der Angel rutscht. So bleibt es beim Füttern der Rifffische und dem sinnlosen Tod von zwei kleinen Fischen, die wir auf Grund ihrer Jugend wieder ins Wasser entlassen, die aber leider beim kurzen Aufenthalt auf unserem schönen Boot schon verendet sind.

Bai Sao - was soll man da noch sagen

Bai Sao – was soll man da noch sagen

Schließlich dürfen wir zum ersten Mal ins türkise Wasser springen und die tatsächlich sehr lebhafte Fischwelt bei allerdings sehr milchiger Sicht bestaunen. Beim Lunch gibt es als Vorspeise (für ein paar Dollar extra) Seeigel. Das zweite Mal Schnorcheln, die Fahrt über die Inseln an der Südspitze von Phu Quoc  und der Traumstrand Bao Sai machen den Ausflug aber dennoch zu einem sehr schönen Tag auf Phu Quoc.

das rechte Boot hatten wir zuvor 1 Minute lang heftig gerammt - bis auf Kratzer nichts passiert

das rechte Boot hatten wir zuvor 1 Minute lang heftig gerammt – bis auf Kratzer nichts passiert

Phu Quoc ist für dreierlei – angeblich über die Landesgrenzen hinaus – berühmt.

Das erste ist der einheimische Phu Quoc Ridgeback – ein Jagdhund, dessen Fell über der Wirbelsäule gegen den Strich gebürstet ist. Zwei besonders loyale Exemplare hüten am Morgen nach der Nacht im Zelt am Traumstrand unsere Räder und bellen jeden, der sich ihnen nähert erbarmungslos an. Endlich sind wir mal auf der richtigen Seite der Leine!

morgendliches Anfreunden mit den ridgebacks

morgendliches Anfreunden mit den ridgebacks

Laura führt die Hunde zum Morgenspaziergang

Laura führt die Hunde zum Morgenspaziergang

treue Wächter über unsere Räder - endlich meinen es die Vierbeiner gut mit uns

treue Wächter über unsere Räder – endlich meinen es die Vierbeiner gut mit uns

Das zweite ist der Anbau von schwarzem Pfeffer, der an hopfenähnlichen Stangenkonstruktionen im hügeligen Bergland wächst und frisch, intensiv und aromatisch samt Trocknungsprozess zu bestaunen ist. Der lustige Farmer zeigt uns stolz seine Körner, faucht seine gefangenen Leguane und Wiesel an um sie zu necken, demonstriert die von seinem ridgeback erlegten Schlangen im Glas und spendiert uns einen Tropfen Selbstgebrannten – Gott sei Dank sind wir mit dem Rad da!

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vom Phu Quoc Hund erlegt

vom Phu Quoc Hund erlegt

Pfeffer in der Sonne

Pfeffer in der Sonne

Pfefferplantage

Pfefferplantage

Das dritte – und berühmteste ist die Fischsaucenproduktion. Fischsauce ist in der asiatischen Küche wohl so etwas wie das Äquivalent von Salz . Siewird gewonnen durch das monatelange Vergären von Fisch zum Teil mit Salz und Gewürzen, bis sich dieser aufgelöst hat und sich in eine colafarbene klare Brühe mit – oh wunder – fischigem und salzigem Geschmack verwandelt hat. Der Feinschmecker erkennt ganz klar den Unterschied und so schleppen die Einheimischen kanisterweise auf der Fähre mit nach Hause. Für uns ist der Besuch der Fabrik, wo in riesigen Holzfässern der Fermentierungsprozess bei über 40°C abläuft und der resultierende Geruch Erinnerung genug.

in der Fischsaucenfabrik: Nase zuhalten!

in der Fischsaucenfabrik: Nase zuhalten!

Verrückterweise treffen wir am schönsten Strand der Insel ein sehr nettes Medizinstudenten (!!) Pärchen (Theresa und Fabi) aus Lappersdorf (!!) eine Straße über der Goethestraße (!!), die eigentlich nur ihren Rucksack kurz von uns bewachen lassen wollten und dann allerdings liebenswerterweise 3kg Gepäck (Defektes und Überflüssiges) von uns mit nach Hause nehmen. Sachen gibt’s …

Über die Insel

Über die Insel

Insgesamt waren wir nun eine Woche auf Phu Quoc und am letzten Tag am Strand denken wir: es könnte wohl ewig so weitergehen, aber wir reißen uns los, um das Mekongdelta Richtung HCMC (Saigon) zu durchqueren. Der Start in Vietnam war jedenfalls traumhaft, die Menschen größtenteils sehr freundlich, das frische seafood leckerst, die Preise wohl etwas überhöht und die Landschaft atemberaubend. Hoffentlich macht Phu Quoc nicht den zu erwartenden Boom (den wir letztlich leider auch unterstützt haben) durch, denn die stillen und geheimnisvollen Orte drohen durch Beton, Asphalt und Rodung den Reiz der Inselidylle zu verlieren.

Sonnenaufgang aus dem Zelt

Sonnenaufgang aus dem Zelt

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Beerdigung (?) in Phnom Penh

Wer sich schon immer gefragt hat, wie eine buddhistische Beisetzung – oder was wir dafür halten – aussieht: hier ein Beispiel aus Phnom Penh. In den Hauptrollen:

– Musikergruppe für laute und störende Musik (klingt genauso wie Hochzeitsmusik – keine Stimmung heraushörbar) auf der Ladefläche

– Schulkinder (des wahrscheinlich verstorbenen Buddhismuslehrers)

– Nonnen (rasiert in weiß gekleidet)

– ominöse Mönche im Drachenwagen

– genervte Mopedfahrer, die noch schnell zum Einkaufen wollen

Bedrückendes und Begeisterndes

Drei Tage in Phnom Penh. Zeit genug, um die Schatten der Vergangenheit Kambodschas genauso zu erleben, wie das Abheben der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung. Aber der Reihe nach.

Phnom Penh von der rooftop Bar

Phnom Penh von der rooftop Bar

1975 erreichten nach ca. fünfjährigem Bürgerkrieg die Khmer Rouge die Stadt Phnom Penh und wurden von der Bevölkerung erleichtert empfangen, da sie zwar einen entsetzlichen Ruf hatten, aber doch den endlich ersehnten Frieden versprachen. Innerhalb von nur DREI Tagen zwangen sie die Bewohner Phnom Penhs (DREI MILLIONEN !!!) die Stadt zu verlassen, da amerikanisches Bombardement drohe. In endloser Kolonne mussten die Bewohner je nach damaligem Aufenthaltsort in Dörfer nach Nord, Ost, Süd und West marschieren. War die Mutter im Süden, so mussten minderjährige Kinder dennoch nach Norden laufen. Lag man auf der Intensivstation, so schob man Infusionsständer mit sich, um nach kurzer Zeit zu verenden. Die Straßen waren so voll, dass der Strom oft stockte – bei Widerrede, Fragen oder Nichtbefolgung drohte der sofortige Tod. Leichen des Krieges und von Kranken, Alten und Schwachen lagen herum. Autos und Wertgegenstände waren als bürgerliche Relikte verboten und so trug jeder bei sich nur seinen Reisscheffel und hatte maximal einen Handkarren oder Fahrrad dabei.

Hof von Tuol Sleng

Hof von Tuol Sleng

In der drei Tage zuvor noch belebten Stadt, die als Perle Indochinas galt, blieben ca. 30.000 siegreiche rote Khmer zurück. Sie wussten wohl zu gut, dass sie in der urbanen Umgebung zu wenig gewesen wären, um die gewaltigen Massen auf Dauer zu kontrollieren und auf Grund der zerstörten Infrastruktur wollten sie die Menschen zum Reis bringen, statt den Reis in die Städte bringen zu lassen. Hinzu kam der Hass der seit Jahren auf dem Land kämpfenden roten Khmer gegen die besser gestellten und „arroganten“ Stadbewohner des alten Regimes, die durch Erziehung und harte Arbeit auf dem Land von den Werten und den Gesetzen Angkars – der ominösen machthabenden „Organisation“ – überzeugt werden sollten. Selbige Evakuierung geschah in allen größeren Städten des Landes. Sämtliche Ausländer inklusive den stinkwütenden DDR- und russischen Botschaftern, die mit französischen Plakaten die ungebildeten Khmer empfangen hatten, wurden in der französischen Botschaft zusammengepfercht und einige Wochen später nach Thailand exiliert.

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Nach Errichtung der Vision vom Agrarkommunismus wurde von der paranoid-ängstlichen Führung das Foltergefängnis Tuol Sleng (S-21) in Phnom Penh zunehmend gefüllt. Ein Posten im alten Regime, ein akademisches Studium, eine Brille, ein gepfiffenes Lied aus der alten Zeit, zwei für gestohlen gehaltene Bananen, das Denunzieren von nachts unter den Stelzenhäusern spionierend-instruierten Waisenkindern oder auf Grund von Krankheit nicht erbrachte Arbeitskraft in der Kolonne reichten aus, um per Kastenwagen ins S-21 gebracht zu werden.

Einzelzellen

Einzelzellen

Hier wurden die Insassen mit Elektroschocks, Folterinstrumentarium, water boarding und Ausziehen von Nägeln per Zange zu lächerlichen Geständnissen aller Art (CIA-, KGB-Spione, Reis gestohlen, Angkar verraten) gezwungen. Sie mussten diese Hölle ca. 3-6 Monate über sich ergehen lassen und denunzierten aus Angst, Schmerz und Verzweiflung auch oft noch Familie, Freunde oder Bekannte nur um zu entkommen.

ermordete Opfer - viele erschienen uns deutlich unter 15 Jahren zu sein

ermordete Opfer – viele erschienen uns deutlich unter 15 Jahren zu sein

Es entkamen jedoch von ca. 20.000 Insassen exakt sieben Personen. Der Rest wurde nach Wochen der Folter nach Choeung Ek gebracht – 15km südlich von Phnom Penh – heute bekannt als killing fields. Hier wurden die LKWs nachts abgeladen und oft abgemagerten, ausgezehrten und verletzten Menschen mit verbundenen Augen und Händen getötet. Um teure Munition zu sparen, wurden sie mit Spitzhacken, Beilen, Bambusstäben, Eisenstangen und Macheten verstümmelt, zu Tode geprügelt, um ihnen dann teils die Kehle durchzuschneiden. Auch Frauen und Babys (!) wurden ermordert. Letztere wurden mit dem Kopf gegen die Rinde eines Baumes geschlagen, die bei Entdeckung von Choeung Ek von Blut, Gehirn und Knochensplittern bedeckt, kaum noch sichtbar war. Die Toten und zu Tode verwundeten wurden dann in die Gruben mit den bereits verwesenden Körpern gestoßen und mit DDT besprüht, um den bestialischen Gestank zu überdecken. Um die Schreie zu übertönen erklangen neben dem Dröhnen eines Generators unabhörlich revolutionäre Kampfgesänge.

Choeung Ek - killing fields

Choeung Ek – killing fields

Die Sprache ist hier etwas direkt, aber die Brutalität des Museums ist immer noch ein Witz gegenüber den Ängsten, die die Insassen von S-21 und die Kambodschaner im Rest des Landes durchgemacht haben. Die schieren Zahlen drücken diesen in Kambodscha herrschenden Wahnsinn aus: 25% der Bevölkerung starben in lächerlichen vier Jahren durch Mord, Hunger, verschuldete Krankheit und Folter. Beim Diktatorenquartett bringt das Pol Pot die erfolgreichste Mordopfer/Bevölkerungszahl.

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Die sieben Überlebenden waren Häftlinge, die sich durch Portraitieren der Führer als Maler oder Reparieren der Geräte in die Gunst der Khmer gestellt hatten und durch unsägliches Glück bei der Befreiung durch die Truppen Vietnams den letzten Todesmärschen und Ermordungen entkamen. Heute sitzen sie teils im Hof von S-21 und sind wichtige Zeugen auch im Prozess gegen die Khmer Rouge Anführer.

Massengräber. Auch heute noch viele unausgegraben. Die Regenzeit wühlt oft Knochen, Kleiderfetzen und Zähne aus der Erde

Massengräber. Auch heute noch viele unausgegraben. Die Regenzeit wühlt oft Knochen, Kleiderfetzen und Zähne aus der Erde

Stichwort Prozess: Der Prozess der Aufarbeitung ist in Kambodscha durch die immense Zahl an beteiligten Tätern, deren weitere Tätigkeit in Amt und Würden, Weiterexistieren der Khmer Rouge in abgelegenen Gebieten bis Mitte der 90er Jahre und Weiterbestehen der entsetzlichen Furcht erst in den letzten Jahren etwas in Gang gekommen. Tatsächlich wurde erst 2010 (!!!) der Leiter von S-21 alias Duch als erster und bisher einziger verurteilt und sitzt in Haft. Weitere hochrangige Angeklagte entzogen und entziehen sich durch Korruption der Behörden bis in die aktuelle Regierung, eigenes Alter, Krankheit und Tod bis zum heutigen Tag den Verhandlungen. Pol Pot selbst starb nach Aufenthalt in der Grenzregion zu Thailand unbehelligt im Alter von 82 Jahren.

Ausstellung über die Führungsriege

Ausstellung über die Führungsriege

Im Museum sind außer uns nur westliche Touristen und die einzigen Kambodschaner sind die Guides. Allerdings lesen wir, dass durch das ECCC (Khmer Tribunal Programm) auch Dorfälteste, religiöse Führer, Schulleiter und Professoren in die Stätten von S-21 und Choeung Ek geführt werden. In den touristischen Buchläden liegen die Klassiker über die Greueltaten in billigen Raubkopien in Massen auf Englisch aus. Auf Khmer gibt es so gut wie keine Bücher. Es bleibt zu hoffen, dass das kambodschanische Volk die Vergangenheit nicht unaufgearbeitet lässt.

Flucht aussichtslos

Flucht aussichtslos

Als Deutscher erkennt man trotz anderer Verhältnisse Hohenschönhausen und Auschwitz wieder und errötet, da die BRD nach dem Sturz der Khmer Rouge durch die Vietnamesen Pol Pot und seine Banden weiter als rechtmäßige Regierung Kambodschas ideell und finanziell unterstütze – inklusive  UN-Abgesandten. Im Kampf gegen das Vorrücken des Kommunisten war wohl jedes Mittel recht – auch nachgewiesene Völkermörder, so sie sich denn von der Sovietunion distanzierten.

Zellen im Hafttrakt

Zellen im Hafttrakt

Unser Rückweg führt uns am Kanta Bopha Kinderkrankenhaus vorbei, vor dem eine Reihe Mütter mit Kind wartet. Wir hatten in Siem Reap den bewegenden Film von Dr. Beat Richner – einem schweizer Kinderarzt gesehen. Er war als junger Arzt bei Einmarsch der Khmer Rouge in Phnom Penh und begann sofort nach Wiederöffnung des Landes in Phnom Penh seine Hilfsprojekte. Bis zum heutigen Tag hat er mehrere Kinderkrankenhäuser in Phnom Penh und Siem Reap erbaut, ausgestattet und bestreitet seit Jahren erfolgreich einen Großteil der kinderärztlichen Versorgung des Landes. Den Widerständen von Korruption, Sicherheitslage und mangelnder Finanzierung zum Trotz kämpft er bis heute um die Leben der kambodschanischen Zukunft. Mit seinem Cello (Spitzname Beatocello) begeisterte er früher junge Patienten und trommelt heute unablässig die Einnahmetrommel. Für Geburtstage, Ostern oder Weihnachten ist eine Spende sicherlich eine Alternative zum Zweit- oder Dritt-Iphone.

Kinder im Hof von Tuol Sleng

Kinder im Hof von Tuol Sleng

Im heutigen quirligen Phnom Penh erkennen wir aber die Freude des Landes über den Frieden und den Optimismus mit dem die Kambodschaner ihre Zukunft angehen. Jeder noch so kleine Raum wird genutzt, um ein kleines Geschäft zu betreiben. Zahlreiche hippe Cafés, Kunstgalerien, moderne Restaurants und schicke Hotels zeugen von den Investitionen der wieder heimisch gewordenen ausländischen Investoren und der wieder entstandenen Mittelschicht ebenso wie der Kreativität und dem Fleiß der Kambodschaner.

Mönche beim Abendspaziergang.

Mönche beim Abendspaziergang.

Die unerschütterliche Hilfsbereitschaft von Menschen wie Beat Richner und die Entwicklung der Stadt verbunden mit der Freundlichkeit der Menschen mit den objektiv besten Englischkenntnissen der bisher durchreisten Länder, lässt uns hoffen für dieses geschundene Land.

belebter russian market

belebter russian market

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Für die ganz Interessiert mit ausdrücklicher Leseempfehlung: Cambodia Year Zero

Kampf mit äußeren Umständen und innerem Schweinehund

In Kambodscha zu dieser (Trocken)zeit Rad zu fahren ist hart. Die Landschaft ist wenig abwechslungsreich und besteht aus lichtem Wald, dessen Unterholz abgebrannt wird, und aus Reisfeldern, die allerdings brach liegen und eher bräunlichem Gestrüpp gleichen. Die Orte in Kambodscha sind authentisch und das Terrain pfannkuchenflach unspektakulär. Wald links, Wald rechts, Reisfeld. Das Thermometer erreicht bis zu 40°C und von 11.oo Uhr bis 15.oo Uhr kämpft man sich Meter für Meter voran mit vom Sonnenstich leeren Köpfen und immer auf der Suche nach der nächsten orangenen Kühltruhe (kalte Cola) oder dem nächsten Baum (karger Schatten).

endloser nordkambodschanischer Wald

endloser nordkambodschanischer Wald

Eigentlich lieben wir Fahrrad fahren, aber wie Laura sagt: Jeden Tag Reiten, Spuren lesen und abends am Marterpfahl ist eben auf Dauer auch ein wenig fad. Fast sieben Wochen am Stück waren wir vor Siem Reap unterwegs von einigen eingestreuten „Ruhetagen“ abgesehen, die wir mit Besichtigungen aller Art oder fiebriger Erkältung verbracht hatten. Leider kommt in unserem Fall noch dazu, dass der Dunst der Trockenzeit Berge in der Ferne unsichtbar macht und so das Ganze noch ein wenig eintöniger wird.

Von der Strecke Siem Reap – Phnom Penh hatten wir gelesen, sie sei eher fad und die Straße viel befahren. Wir hatten immer gesagt, 100% Radfahren ist für Asphaltnazis und wenn wir mögen steigen wir in Bus oder Bahn – es erschien uns hier eine gelinde gesagt günstige Gelegenheit. Daher beschlossen wir in Siem Reap in den Bus zu steigen und uns in die Hauptstadt transportieren zu lassen (350km). Zum ersten Mal hatten wir einen Bus mit geräumigem Gepäckraum, in dem unsere Räder sogar stehend verstaut wurden. Beim Blick aus dem Bus klopften wir uns für unsere Entscheidung stillschweigend auf die Schulter. Es grenzte braches Reisfeld an Reisfeld, die Straße war sehr schlecht Straßenbautätigkeit auf weiten Strecken, vielen Schlaglöchern und teils nur einspurig asphaltiert mit heftigem Bus- und LKW-Verkehr.

Nach knapp 9h (350 km!) und zwei Rastpausen für die pinkel- und snackbedürftige Belegschaft erreichten wir Phnom Penh. Laura hatte sich die ganze Fahrt über das Pinkeln verkniffen und raste nach dem Öffnen der Türen erstmal weg. Vollkommen durchgerüttelt stieg ich aus um mich in einer Traube von Tuktukfahrern wieder zu finden, die Fahrten ins nächste Hotel anboten. Dankend mit in der Luft rudernden Armbewegungen konnte ich sie vorerst abschütteln.

wartende Cyclo-"Tuktuk"s

wartende Cyclo-„Tuktuk“s

Der Bus hatte mitten auf einer vielbefahrenen Straße im Zentrum angehalten und die Scooter, Tuktuks, Handwagen und Autos flossen in einem steten Strom direkt am Bus vorbei. Also zog ich mich auf den Bürgersteig der anderen Straßenseite zurück, denn nachdem unsere Räder das erste eingeladene Gut waren, würden sie wohl nicht … Mh? … Oh shit! Und schon luden die fleißigen Hände des kambodschanischen Kofferboys unser erstes Rad aus der Luke. Also stürzte ich mit umgehängter Lenkertasche und Laptoptasche über die Straße, um das Rad abzunehmen.

Nach Abstellen neben dem Bus machte mir die gestikulierende kambodschanische Traube vor der Gepäckluke klar, dass ich es wohl besser auf den Bürgersteig stellen sollte, also drehte ich mich um und zack: knallte fast in ein Geistermoped. Die verkehrt herum auf dem Moped sitzende Mitfahrerin konnte ihr Tablett mit Chili-Schnecken gerade noch kunstvoll wegziehen. Richtig – in Kambodscha ist es ja völlig normal mehrere hundert Meter  gegen den Strom zu fahren, um sich bei Gelegenheit in die eigene Fahrbahn einzuordnen. Puh! Kaum hatte ich es auf der wiederum anderen Seite abgestellt folgte schon mein Rad hinterher. Von Laura immer noch keine Spur.

Es folgten einige Taschen der Mitreisenden. Währenddessen diskutierten die umstehenden Tuktukfahrer über die verrückten ausgeladenen Räder, klingelten wie wild, betätigten die Schaltung, fragten: „How much, sir? How much, sir?“, prüften drückend den Reifendruck, stemmten sich auf den Rahmen und wunderten sich, warum in Buddhas Namen das Licht brannte, obwohl es nur 5m über die Straße geschoben worden war. Etwas angekekst und gestresst stand ich dazwischen. Wann kommt Laura? Aber keine Zeit nachzudenken, denn schon kamen unsere Taschen aus dem Bus. Also hin und paarweise über die Straße. Beim zum Bus gehen mit dem ängstlichen Blick über die Schulter und der Gewissheit, gleich sei die Laptoptasche oder ein Rad weg.

Aber endlich waren alle Taschen auf einem Haufen und Laura tauchte auch wieder auf und wie immer: alle westlichen Ängste und Vorurteile umsonst – alle Taschen da, Räder in bester Ordnung und bei den Umstehenden nur Freude über das seltene Schauspiel und Interesse für die fremden Dinge. Das Beste und Schönste an Kambodscha nämlich sind die Menschen.

Schon nach der Grenze fiel uns im Vergleich zu Laos eine nochmal gesteigerte Freundlichkeit und frenetische Begrüßungskultur auf, die uns über die Strapazen der unglaublichen Hitze hinweghalf. Kinder schreien „Hello!!!“, winken und laufen hinter uns her, sobald sie einen oder mehrere dieser Vorgänge koordinieren können. Oft nur mit zerschlissenen Hemden bekleidet oder gänzlich nackt ist es für sie selbstverständlich Fremde herzlich zu begrüßen. Die Eltern selbst grüßen ein wenig dezenter, aber nicht minder freundlich und bringen auch den Kleinsten bei, Fremdlinge zu begrüßen und so winkte uns (passiv) schon manche Säuglingshand hinterher.

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freundliche Kambodschaner – sogar mit Superkräften

Bis auf eine Hand voll aufdringlicher Souvenir- und Getränkehändler um Angkor herum sind die Kambodschaner sehr höflich und versuchen einem, jeden Wunsch von den Lippen abzulesen. Im Gegensatz zu Laos und auch Thailand (!) sprechen sehr viele Leute ordentlich bis gut Englisch – eine Diskrepanz, die frappierend ist und Hoffnung für die Zukunft des Landes macht.

Nach nun insgesamt fast zwei Wochen ohne Gepäckradeln möchten wir nun aber tretend die Strecke ab morgen Richtung Meer fortsetzen, das wir in zwei Tagen bei Kampot erreichen werden. Wir haben in Phnom Penh über ein Büro das Visum für Vietnam ausstellen lassen, um pünktlich zu Lauras Geburtstag auf der Trauminsel Phu Quoc anzulegen.

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Angkor (Siem Reap)

Seit – unglaublich – einer Woche sitzen wir schon an einem Fleck. Die Stadt Siem Reap bietet die touristische Infrastruktur für die Tempelfelder von Angkor, der alten Khmer-Hauptstadt, die nördlich in der Umgebung verstreut liegen. Für uns war es wieder einmal der totale Kulturschock als wir aus den endlosen Stelzenhaus-in-Wald-Siedlungen in diese teilweise fast europäisch anmutende Stadt hineinfuhren. Dieses Mal haben wir die Angebote an gutem Essen, guten Hotels mit Pool, Souvenirshops und Wäscheservice aus vollem Herzen genossen. Lag es an sechs Wochen am Stück ruralen Radelns zuvor oder warum verschreckte uns diesmal die Touristenhorde nicht?

endloser nordkambodschanischer Wald

endloser nordkambodschanischer Wald

Die Perversion abends bei einem dickleibigen österreichischen Wirt zu sitzen, der „Heimatbier“ Erdinger anbietet und mit einem „Heast, Schatzi?!“ seine kambodschanische Frau zum Klopfen eines gigantischen Wiener Schnitzels schickt, war für uns einfach nur sehr angenehm. Ebenso den Sack von dirt road verdreckter Radklamotten bei einer der vielen Hinterhofwäschereien abzugeben und abends gebügelt, gefaltet, mit einem Lächeln und mit Aufpreis wegen „very bad clothes – my hands are hurting!“ zurückzubekommen.

Ich soll Dir was abgeben??

Ich soll Dir was abgeben??

Im Gegensatz zur Kao San Road (Epizentrum der weißen Hölle in Bangkok) tummeln sich hier Touristen aller Couleur: Busladungen von Chinesen, Japanern genauso wie viele Europäer in den besten Jahren und natürlich einige Backpacker. Es ist aber kein Cool- und Alternativsein um jeden Preis.

Allerdings gibt es dann eben doch nicht alles in Kambodscha, denn für den von mir zerknöchelten E-Book-Reader haben wir selbst in den besten Elektronikgeschäften keinen Ersatz gefunden. Der Versuch Pauschaltouristen einen abzukaufen ist bisher auch noch erfolglos. Angeblich soll es in Phnom Penh einen Laden geben…

Sanskrit Schriftzüge statt E-Book-Reader

Sanskrit Schriftzüge statt E-Book-Reader

Für die ungeheure Menge an Tempeln, die die Khmerkönige des 9.-13. Jahrhunderts wie Rosinenbomber über der Reisfeldebene abwarfen, entschieden wir uns für das Dreitagesticket (satte 40$), da wir für die Highlights ein Programm eines deutschen Reiseführers gefunden hatten, das sich als sehr gut erwies. Als Climax sah dieses den ungeheuren Tempel von Angkor Wat vor, der angeblich das größte religiöse Gebäude der Welt sein soll. Also tasteten wir uns vorsichtig von weniger bedeutenden (und auch kaum besichtigten) Tempeln heran. Absurderweise gibt es im Internet keine Möglichkeit herauszufinden, wo man Tickets kaufen kann, so dass wir am ersten Tag 25 (!) km umsonst in der Gegend umhergeisterten, bevor endlich der Ticketschalter auf dem Weg von Siem Reap nach Angkor Wat vor uns auftauchte.

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Obwohl wir hier de facto keine Kilometer gemacht haben, sind wir doch extrem viel Rad gefahren. Denn die Tempel liegen verstreut bis zu 20km auseinander. Traditionell legte man den Rundkurs von Tempel zu Tempel auf dem Rücken eines Elephanten zurück, der Großteil der Touristen tuktukt aber natürlich. Für uns hieß das: endlich einmal unbeladen über nette kleine Straßen und zum Teil Waldwege im Dschungel von einer Anlage zur nächsten zu fahren.

Von Tempel zu Tempel gehts mit dem Rad

Von Tempel zu Tempel gehts mit dem Rad

Die schönsten Tempel waren für uns allerdings nicht die groß angekündigten, sondern die kleinen, Vergessenen im Dschungel, in denen oft außer uns niemand zu sehen war. Hier bemächtigt sich der Urwald und die gigantischen Riesenbäume langsam, aber mit Urgewalt der ihm abgerungenen Flächen. Die Baumriesen halten ganze Toranlagen im Würgegriff und sprengen mit ihrem Wurzelwerk Mauern, Reliefs und Fundamente.

Klettern in Beng Mealea

Klettern in Beng Mealea

Leider sind die Tempelanlagen so schön sie auch sind repetitiv und oft in ihrer Anlage ähnlich. Faszinierend sind allerdings die Reliefs, die mit ungeheuerlicher Handwerkskunst in den Sandstein getrieben sind und teilweise phänomenal gut erhalten sind. In das Bildprogramm muss man sich allerdings erst einlesen, denn hinduistische Mythen sind so skurril wie mir unbekannt. So geht den Göttern, die auf dem Berg Meru (Himalaya) wohnen, der Trank der Unsterblichkeit verloren und sie müssen ihn mit Hilfe der Dämonen durch Aufquirlen des Milchozeans mit der Riesenschlange Nazuki, die um einen Berg gewickelt ist, hervorholen.  Für Interpretation bleibt Luft. Zu Tausenden findet man an den Wänden die tanzenden Apsaras (Nymphen des Milchozeans) und Devadas (Gottheiten), die die Tempelanlage verzieren.P1130461
Der Moment, an dem wir letztendlich vor Angkor Wat standen, war leider nicht der vom Reiseführer versprochene flash (wie Petra oder Macchu Picchu), sondern eher ein: aha. Einzig das hunderte Meter lange Außenrelief ist tatsächlich umwerfend. Der gigantische von einem Wassergraben umgebene Bau wirkt eher durch Größe imponierend als durch filigrane Formen oder interessante Architektur. Wir haben schon schönere Tempel gesehen.

Zugang zu Angkor Wat

Zugang zu Angkor Wat

Die Orte sind so geheimnisvoll und mysteriös, dass auch Hollywood darauf aufmerksam wurde und hier Tomb Raider mit Angelina Jolie gedreht wurde. Lustig zu sehen war es auch, dass sich jede G8-Nation eine Tempelanlage geschnappt hat, um diese zu entminen und zu restaurieren. Unsere liebsten Tempel waren Beng Mealea, Ta Prohm, Ta Som, Ta Nei und Bayon. Am schönsten sind die Stunden nach Sonnenaufgang bis um zehn vormittags, da sich erst dann die Busladungen aus den Hotelkomplexen in die Anlagen ergießen.

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Außer den Tempeln gibt es in Siem Reap auch noch einiges zu sehen. Die endlosen Souvenirläden haben erstaunlich viel Hübsches wie Tücher, Drucke, Töpferei und Silberschmuck. In einer offenen Werkstatt haben wir den Kunsthandwerkern über die Schulter gucken können. Außerdem haben wir einen Kurztrip zu einer Seidenfabrik gemacht, die etwas außerhalb lag und den Prozess der Seideherstellung von der Raupe bis zum Schal gezeigt hat. Den verwunschenen Maschinen zum Spinnen und Weben konnte man stundenlang zuschauen und dennoch nicht verstehen, wie sich aus dem feinen Garn hochkomplexe und wunderschöne Muster und Stoffe formen.P1130375

Weberin beim Musterweben - vollkommen unverständlich - umso beeindruckender

Weberin beim Musterweben – vollkommen unverständlich – umso beeindruckender

Für uns geht es jetzt weiter nach Phnom Penh – per Bus, denn die Strecke soll wohl eher fad und viel befahren sein.

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